Der Spielplatz Auf dem Holzplatz soll aufgegeben werden

Am Montag (18.6.) wird der Planungsausschuss über eine Änderung des Bebauungsplanes RA20 – Dorstener Straße/Zur Worte beraten.

Die Verwaltung wird gebeten, einen Entwurf zur Änderung des Bebauungsplanes zu erarbeiten und dem Ausschuss vorzulegen.

Als Maßnahme der Innenverdichtung soll auf dem Grundstück des Kinderspielplatzes an der Straße „Zur Worte“ eine Wohnbebauung ermöglicht  werden.

Spielplatz am Holzplatz Raesfeld

Spielplatz an Bedeutung verloren

An der Straße „Am Holzplatz“ befinde sich ein Kinderspielplatz, welcher nicht nicht mehr genutzt wird und somit seine Bedeutung verloren habe. Der interfraktionelle Arbeitskreis „Grünflächenpflege“ habe im Jahre 2015 beschlossen, diesen Kinderspielplatz aufzugeben.

Nach Aufgabe dieses Kinderspielplatzes befinden sich die nächstgelegenen Kinderspielplätze am „Ahornpfad“ und an der „Von Galen Straße“, heißt es von Seiten der Gemeinde Raesfeld.

Die Erschließung des Grundstücks kann sowohl von der Straße „Am Holzplatz“ als auch vom „Südring“ aus erfolgen.

Spielplatz am Holzplatz Raesfeld

Darüber hinaus eigne sich die Fläche für eine Maßnahme der Innenentwicklung um sie einer wohnbaulichen Nutzung zuzuführen.

6 KOMMENTARE

  1. Mal eine bescheidene Frage: Wie ermittelt man, ob der Spielplatz nicht mehr genutzt wird? Setzt sich da ein Bauamtsmitarbeiter einen Monat jeden Tag (natürlich auch am Wochenende!) von 8 – 18 Uhr hin und zählt? Wird mit empirischen physikalischen Messungen die Abnutzung der Spielgeräte gemessen? Werden Bürgerbefragungen der Anwohner durchgeführt? Oder gar Anwohner mit zu viel Freizeit beauftragt, mit dem Feldstecher im Fenster zu liegen? 🙂 Die Frage ist durchaus ernst gemeint, wie ermittelt die Gemeinde Raesfeld *zuverlässig* das dieser spezielle Spielplatz von keinem Kind mehr genutzt wird?

    Das Foto der Bürgerinitiative/Interessengemeinschaft in der Borkener Zeitung sagt mir jedenfalls was ganz anderes. Oder hat der Fotograf dort mit Statisten gearbeitet, denen der Spielplatz eigentlich egal ist?

    Naja, wir wissen ja alle, was unsere Gemeinde auf den Willen der Einwohner gibt. Auch hier wird an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit schon am Montag wie folgt entschieden: Rückbauen, planieren, verkaufen -> Geld in die Kasse. Schade.

    Hier das Foto der Kinder, die den Spielplatz angeblich nicht benutzen:
    https://www.borkenerzeitung.de/lokales/raesfeld/Familien-fordern-Erhalt-des-Spielplatzes-Am-Holzplatz-131636.html

  2. Wir Bürger und Anwohner waren auch sehr überrascht als wir aus der Borken er Zeitung am Mittwoch erfahren haben das bereits schon Montag im Raesfeld Rathaus um 17.00Uhr vom Planungsauschuss von unseren Ratsherren entschieden wird was mit dem Spielplatz geschehen wird…. Natürlich erzielen die Bauplatzpreise in Raesfeld satte Einnahmen.. (wer kann sich schon in Raesfeld einen Bauplatz kaufen… Kinderleichte Familien die nicht gerade vermögende sind sicher nicht…. Kinder kosten Geld.. Ein Kinderspielplatz kostet Geld….Und damit steht die Entscheidung unserer Raesfeld er Buergervertreter bereits
    fest.. Es wird gebaut…. Am Besten für Kinderlose damit dort kein Kinderlaerm stört…. PS das Grundstueck gehört der Kirchengemeinde und hat es der politischen Gemeinde verpachtet… Vermutlich ein Deal zwischen Kirche und Ratsherren zwecks Finanzierung des Umbau Oelkes??? Teloeken

  3. Eine ausführliche Stellungnahme zu den sonderbaren wie aufschlussreichen Gebahren der Protagonisten „Don Camillo und Peppone“ folgt in Kürze.
    Eine höchst aufschlussreiche Raesfelder Provinzposse.

  4. Die Verwaltung wurde gestern beauftragt einen Planungsentwurf darzulegen. Zeitgleich soll sie schauen ob der Spielplatz noch genutzt wird. Warum wird die Nutzung des Spielplatzes nicht überprüft, bevor die Verwaltung den Auftrag erhält? Als Eltern fühlt man sich durch diese Reihenfolge nicht ernst genommen. Die Verwaltung, die den Spielplatz als Bauplatz vorgeschlagen hat, erscheint mir keine neutrale Einschätzung vornehmen zu können. Die UWG und die Grünen sind in der Sitzung eindeutig mehr auf die Anliegen der Familien eingegangen. Wir werden sehen wie die CDU nun mit der Bürgerbeteidigung umgeht.

  5. Wenn man die Abläufe so sieht, kommt man wirklich schnell zu dem Schluss, dass alles eh schon in trockenen Tüchern ist. Demokratie geht anders und in Ahaus scheinen sie die Sache mit den Spielplätzen ganz anders angegangen zu sein. Da wurden die Bürger und vor allem die Kinder nach ihren Wünschen und Ideen gefragt. Es stellt sich ausserdem die Frage, was ist mit dem „Fußerlebnis-Pfad“? Ist der auch schon zur Bebauung ausgeschrieben???? Platt gemacht ist er ja schon…

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