Die beliebte Verbinddungsstrecke für Radfahrer zwischen Raesfeld und Erle, die Truvenne, wird saniert.
Im Zuge der Sanierung von Wirtschaftswegen in der Gemeinde Raesfeld, bekommt die Truvenne nicht nur eine neue Asphaltdecke, sondern darüber hinaus wird die Fahrbahnmarkierung für Fahrradfahrer wird neu aufgemalt.
Die Truvenne ist die Verlängerung der Fahrradstraße zwischen Raesfeld und Erle. Um den Radlern und vor allem den radfahrenden Kindern eine bessere und sicherere Möglichkeit zu bieten, wurde diese Verbindung von Raesfeld nach Erle 2009 fahrradfreundlich gestaltet.
Die Fahrradstraße verbindet sozusagen auch die touristischen Highlights von der Femeiche in Erle bis zum historischen Wasserschloss in Raesfeld.
Truvenne ist keine Fahrradstraße
Der Verlauf der fahrradfreundlichen Strecke und der Fahrradstraße sieht wie folgt aus: Die Truvenne wird vom Ortsausgangsschild Raesfeld aus in Richtung Erle mit einer unterbrochenen Linie an den Seiten, jeweils einen Meter vom Straßenrand entfernt, optisch begrenzt. Hier gilt ein Tempolimit von 60 km/h. Die Linien dürfen überfahren werden und Autofahrer dürfen Radfahrer überholen.

Die eigentlich Fahrradstraße
Die eigentliche Fahrradstraße beginnt an der abknickenden Vorfahrt Truvenne / Westerlandwehr. Weiter geht es rechts ab in den Hetweg und links auf den Hilgenstuhl bis zum Ortseingangsschild Erle. Hier endet die Fahrradstraße.
An allen Kreuzungen gibt es eine abknickende Vorfahrt: Die Radler haben daher immer Vorfahrt.

Schilder signalisieren auf der Strecke zwischen der Kreuzung Truvenne/Hagen/Westerlandwehr und dem Erler Ortsrand, dass Fahrradfahrer zahlreiche Vorrechte genießen. Auf der Truvenne sind 60 km/h für Autofahrer vorgegeben, Richtung Sportplatz sollte nicht schneller als 30 km/h gefahren werden.
Das Nebeneinanderfahren auf der Fahrradstraße ist mit Fahrrädern erlaubt. Hier müssen Kraftfahrer gegebenenfalls ihre Geschwindigkeit verringern, um eine Behinderung oder Gefährdung von Radfahrern zu vermeiden.

Die gesamte Fahrbahn wird dadurch zum Radweg erklärt. Der Radverkehr ist hier die bevorrechtigte Verkehrsart. Dies bedeutet, dass auf dieser Strecke die Radler also das Tempo vorgeben dürfen und auch nebeneinander fahren.
Sicherheit für Radfahrer
Fahrradstraßen gelten als besonders sicher, denn alle Verkehrsteilnehmer dürfen nur mit mäßiger Geschwindigkeit (20 – 30 km/h) fahren.
Grundsätzlich sind Fahrradstraßen für den Autoverkehr gesperrt. Durch ein zusätzliches Schild, wie auf der Strecke zwischen Raesfeld und Erle, ist die Straße auch für den Kfz-Verkehr freigegeben. Wichtig ist eben nur, dass der Radverkehr auf dieser Straße das Tempo bestimmt.
Petra Bosse



























