Ursula Schulte MdB besuchte das Tierheim in Ahaus
(pd.) Tierschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das ist nicht nur die Auffassung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte, sondern auch die des überparteilichen Parlamentskreises Tierschutz. Ganz besonders deutlich wurde diese Forderung wieder beim Besuch des Tierheimes Ahaus.

Tolle Anlage
Denn der Weg von der Idee bis zur Realisierung war lang. Davon konnte sich Ursula Schulte als Mitglied des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, vor Ort bei Julia Steggemann überzeugen. „Welch‘ tolle Anlage hier in Ahaus entstanden ist, ist einfach klasse und verdient meinen ganzen Respekt. Ich weiß aber auch, wie viel Arbeit, Zeit und Engagement dahinter steckt.
Ohne das Engagement von Frau Steggemann hätte das Projekt nicht realisiert werden können“, freut sich die SPD-Politikerin über den Neubau.
Wirtschaftlich schwierige Lage
„Dennoch müssen wir uns im Klaren darüber sein, dass sich Tierheime in einer wirtschaftlich schwierigen Lage befinden. Die kommunale Finanzierung deckt einfach nicht die tatsächlichen Kosten der Tierheime. Spenden gehen zurück, immer mehr Tiere werden abgegeben, die Verweildauer steigt – alles Gründe, warum die Tierheime ihre strukturellen Defizite kaum noch ausgleichen können“, sieht Ursula Schulte in diesem Bereich absoluten Handlungsbedarf.
Gesetzliche Regelung
„Die große Lösung“, so Schulte weiter, „wird es nicht geben. „Viele kleine Schritte sind notwendig, um zu einer großen Lösung zu kommen. Dazu zählen eine kostendeckende Erstattung für Fundtiere und beschlagnahmte Tiere, eine gesetzliche Regelung des Fundtierbegriffs, eine Kastrations-, Kennzeichnungs und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen und vor allem zählt dazu Aufklärung. Wir müssen Fehlkäufe verhindern, die in der späteren Abgabe der Tiere in Tierheime mündet“, sieht Ursula Schulte Handlungsbedarf.




























