Gründung des Fördervereins der Kita St. Michael


Raesfeld (pd). Es ist so weit: die Kindertageseinrichtung St. Michael in Raesfeld kommt in Rekordzeit zu ihrem Förderverein.

Ein achtköpfiges Team aus ehrenamtlich engagierten Eltern formierte sich nur wenige Tage nach dem ersten internen Aufruf.

Allen gemeinsam ist der Wille, Verbesserungspotenzial für die Kinder der Grashüpfer-, Marienkäfer-, Regenbogen- und Sonnenzimmer zu erkennen und zu handeln.

Förderverein St. Michael
Foto: Kita St. Michael Raesfeld

Ein Grund liegt in der sich abzeichnenden Entwicklung der seit Jahrzehnten an der Brökerstegge ansässigen, beschaulichen Einrichtung – zwar seien die meisten Kleinigkeiten nicht gravierend, doch durch den Zahn der Zeit nähmen notwendige Erhaltungsmaßnahmen stetig zu, während zur Verfügung stehende Mittel allzu oft den bürokratischen Mühlen zum Opfer fielen.

Arbeit mit Hochdruck

Kita-Leiterin Marion Aistleitner wurde für den Verein gewonnen und nach den Gründungsformalitäten wird nun mit Hochdruck an allen Fronten gleichzeitig gearbeitet: Dialog mit dem kirchlichem Träger, eigenes Logo, Drucksachen, Internetauftritt, Mitgliederwerbung, sowie vor allem die Planung gemeinsamer Aktionen, um sich neben Mitgliedsbeiträgen sowie Spenden für zusätzliche Gelder einzusetzen und anstehende Beschaffungen aktiv mit zu tragen.

Kernstück des Spielplatzes zeitweise außer Betrieb

Die Bedingungen sind mehr denn je gegeben: Spätestens seit dem vorübergehenden Wegfall eines Großteils des bespielbaren Außengeländes zu Beginn des neuen Kindergartenjahres wurden die Rufe aus der Elternschaft lauter, sich hier unterstützend beteiligen zu dürfen. Ausschlaggebend war eine beschädigte Überdachung, die als „Markenzeichen“ der Kita weiträumig abgesperrt worden war, so dass aus Sicherheitsgründen der komplette Sandplatz für zwei Monate Tabu war.

Förderverein St. Michael

Nachdem jüngst der Abriss der Überdachung erfolgte, steht der Spielplatz zwar kurzfristig wieder zur Verfügung. Doch ohne entsprechenden Ersatz sei unter den vielen alten Bäumen nicht nur der Reinigungs- und Instandhaltungsaufwand ungleich höher.

Vor allem ginge die Wetterunabhängigkeit beim Spielen an der frischen Luft weitgehend verloren. Der Förderverein erkannte die Sorge einiger Eltern, dass durch den zwischenzeitlich entstandenen Investitionsrückstau nicht mehr die eigenen, sondern allenfalls Kinder zukünftiger Jahrgänge profitieren, und setzte genau dort an.



„Kleine Kinder brauchen so große Herzen wie deins“


Unter neuem Leitmotto soll sich daher mit viel Eigeninitiative in kurzer Zeit möglichst viel bewegen. Und die Resonanz im Ort ist bereits vor Abschluss der Gründung mehr als positiv: Beide Banken signalisierten nach kurzer Zeit Spendenbereitschaft – da war das Vereinskonto noch nicht einmal eröffnet.

Eine hiesige Druckerei will die neuen Flyer des Fördervereins sponsern. Der Verein hat in nur wenigen Tagen mehrere Ideen für gemeinsame Tätigkeiten auf den Weg gebracht und pünktlich zur jährlichen Elternversammlung umfassend von sich Reden gemacht – nun gilt es, den Erwartungen mit tatkräftiger Unterstützung der wachsenden Mitgliederzahl auch gerecht zu werden.

Öffentliche Aktionen

Schon in wenigen Wochen soll es mit ersten öffentlichen Aktionen losgehen – ein besonderes Highlight erwartet die Besucher der Adventsausstellung am Vennekenhof am 16./17. November.

Hier soll es neben selbstgebackenen Waffeln für Interessierte eine besondere Fotoaktion zum näher rückenden Weihnachtsfest geben. Wer sich nicht nur ungezwungen über die Arbeit des Fördervereins informieren möchte, sondern auch ein ausgefallenes Geschenk für seine Liebsten sucht, ist hier gut aufgehoben und herzlich eingeladen – ganz besonders mit Kindern.

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