Zehn Jahre schuldenfrei – Raesfeld setzt auf Kontinuität

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Am 6. Juli feierte ein Lieblingskind der 11.000 Einwohner Gemeinde Geburtstag. Die Schuldenfreiheit. Ihre Geburtsstunde war der 6.Juli 1993, als die Gemeindkasse mit einer Rate von 2.587,16 € den letzten noch bestehenden Kredit bei der Volksbank Raesfeld eG tilgte.

Heute nun wird dieses Kind schon 16 Jahre alt. Mit ihm freuen sich nicht nur die Gemeindeväter sondern wohl auch der Bund der Steuerzahler, der der Gemeinde Raesfeld schon 1987 den Eisernen Steuergroschen für ihre nachhaltige Finanzpolitik verliehen hat.

Die Schuldenfreiheit lässt der Gemeinde denn auch Handlungsspielraum für viele andere Projekte. „Die Tatsache, dass wir keine laufenden Ausgaben durch Zinsen haben, macht es uns möglich, uns andere Dinge zu leisten!“, so Bürgermeister Udo Rößing und er denkt dabei vor allem an die umfangreichen Vereinsförderung der letzten Jahre oder den Ausbau der Büchereien. So wünscht der Bürgermeister der Schuldenfreiheit noch viele weitere Geburtstage und der Gemeinde die komfortable Situation Guthabenzinsen für angespartes Kapital zu erhalten, statt Schuldzinsen zu zahlen. Ein Wermutstropfen fällt jedoch in den Becher der Geburtstagsfreude: Die Wirtschaftskrise macht auch vor Raesfeld nicht halt. Durch das gesunkene Zinsniveau sind im laufenden Jahr die Einnahmen aus Guthabenzinsen deutlich niedriger als im Vorjahr. 

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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