„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Alexanderschule Raesfeld

Die Alexanderschule in Raesfeld befindet sich auf dem Weg „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Am letzten Schultag unterschrieben 385 Schülerinnen und Schüler (99,8 Prozent) eine Absichtserklärung, dass sie sich gegen jede Form von Gewalt und Diskriminierung einsetzen werden.
Die Aktion ins Rollen gebracht hat der neue Schulsozialarbeiter Uli Cluse, der gemeinsam mit Steffi Reisig, die nicht mehr an der Schule ist, dieses Projekt in die Klassen getragen und durchgeführt hat.
„Das Eine ist, die Absicht zu äußern, aber es ist etwas anderes, auch ein demententsprechendes Verhalten an den Tag zu legen. Denn ihr wisst genauso gut wie ich, dass es, wo Menschen aufeinandertreffen auch Streit und Konflikte gibt“, betonte Schulleiter Matthias Stroetmann in seiner Ansprache am Donnerstag in der Mehrzweckhalle am Michael.

Jochen Methling überreichte Schulleiter Matthias Stroetmann, sowie Hans-Dieter Strothmann, stellv. Bürgermeister und dem Schulsozialarbeiter Uli Cluse (v. .li.)  ein Schild, was zukünftig die  Alexanderschule als "Schule ohne Rassimus - Schule mit Courage
Jochen Methling überreichte Schulleiter Matthias Stroetmann, sowie Hans-Dieter Strothmann, stellv. Bürgermeister und dem Schulsozialarbeiter Uli Cluse (v. .li.) ein Schild, was zukünftig die Alexanderschule als „Schule ohne Rassimus – Schule mit Courage

Gewalt ist kein Mittel um einen Streit, einen Konflikt oder eine Auseinandersetzung zu lösen, unterstrich Stroetmann in seiner Rede. „Wenn heute unsere Schule den Titel – Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage – verliehen bekommt, dann soll genau das damit zum Ausdruck gebracht werden“.
Gleichzeitig schlug Stroetmann einen Bogen zur neuen Schulhofgestaltung. Hier wurden in den letzten Tagen 18 Pfosten in unterschiedlichen Farben gestrichen. „Jeder Pfosten für sich ist schön, zusammen in ihrer Vielfalt kommen sie aber erst richtig zur Geltung. Und das gilt auch für uns Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen: Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Rasse sowie körperlicher oder geistiger Fähigkeiten und sexuelle Orientierung. Und wenn heute die Schule diese Auszeichnung erhält, soll genau das zum Ausdruck gebracht werden.

Schule ohne Rassismus Alexanderschule RaesfeldJeder Mensch ist gleich viel Wert. Erst gemeinsam, in gegenseitigem Respekt und Anerkennung können wir leuchten, wie die Pfosten auf dem Schulhof“.
Wie sich das Projekt im Laufe der Monate entwickelt bleibt abzuwarten und erst nach einem Jahr ist erkennbar, ob es gefruchtet hat. „Toll finde ich, dass dadurch hier schon bei den Schülerinnen und Schülern ein Umdenken in den Köpfen geschieht, aber es kann nur Bestand haben, wenn wir Lehrer und ich als Schulleiter das Vorleben“, so Stroetmann.
Am Ende bekam die Schule eine Tafel vom Integrationsbeauftragten der Stadt Bocholt und Lokalcoordinator vom Netzwerk „SoR – SmC“ Jochen Methling überreicht. Diese wird auf dem Schulhof und für alle Schüler der Alexanderschule gut sichtbar, aufgestellt werden.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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