Beim 27. Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“ haben die heimischen Schachspieler starke Ergebnisse erzielt. Matthias Thesing erreichte den dritten Platz, Jürgen Terhart landete überraschend auf Rang vier. Auch Hendrik Fasselt und Daniel Greifenberg hatten bei der Siegerehrung Grund zur Freude.
Vier Raesfelder Spieler haben bei der 27. Auflage des Schnellschachturniers „Wappen von Raesfeld“ für starke Ergebnisse gesorgt. Das Turnier bietet traditionell zu Beginn der Saison Spielern aus der Region die Gelegenheit, sich In der Mensa der Julia-Koppers-Schule mit national und international erfolgreichen Schachspielern zu messen.
Zwar waren in diesem Jahr mal keine Denksportler aus dem benachbarten Ausland dabei, jedoch scheuten einige Spieler weite Anreisen nicht, wie z. B. der aus München angereiste regelmäßige Teilnehmer Jürgen Quabach. Zum illustren Teilnehmerfeld gehörten auch erfahrene Bundesligaspieler wie der Großmeister Felix Levin und zwei Internationale Meister.

Am vorderen Brett spielten GM Felix Levin (Weiß) und Ingo Schilberg (SV Wesel) . Foto: Verein
Zeibel wird seiner Favoritenrolle gerecht
Den Gesamtsieg machte die prominente Konkurrenz unter sich aus. Der als Favorit angetretene Internationale Meister (IM) Patrick Zeibel vom SV Mülheim Nord sicherte sich souverän den Turniersieg. Lediglich gegen den Großmeister Felix Levin (Düsseldorfer SK) musste er ein Remis hinnehmen. Levin belegte schließlich den zweiten Platz.
Der Großmeister gab jedoch ebenfalls einen halben Punkt ab – ausgerechnet gegen Raesfelds neues Spitzenbrett IM Matthias Thesing. Thesing bewies trotz zuletzt geringer Turnierpraxis eindrucksvoll seine Klasse und belohnte seine Erfahrung aus 30 Jahren Bundesliga-Schach mit einem erfreulichen dritten Platz auf dem Podium.
Kämpferherz belohnt
Für das zweite Raesfelder Ausrufezeichen sorgte Jürgen Terhart: Mit Rang vier feierte er einen bemerkenswerten Erfolg im stark besetzten Feld. Ihm kam dabei das besondere Wertungssystem zugute (Drei Punkte für einen Sieg, ein Punkt für ein Remis), das mutiges Offensivspiel belohnt. Den fünften Platz belegte der Schermbecker Dr. Emmanouil Spyrou (Hammer SC), ein früherer Turniersieger des „Wappen von Raesfeld“.
Zwei weitere Raesfelder freuen sich über Ratingpreise
Obwohl die Teilnehmerzahl mit 46 Spielern hinter den Spitzenwerten der Vorjahre zurückblieb, was Turnierleiter Martin Bergemann etwas bedauerte , zog der Ausrichter ein positives Fazit. Denn bei der anschließenden Siegerehrung standen gleich vier Raesfelder im Rampenlicht: Neben den Top-Platzierten Thesing und Terhart durften sich auch Hendrik Fasselt und Daniel Greifenberg über begehrte Ratingpreise in ihren Leistungsklassen freuen.

























