Schnelles Chicken Curry – gesund, bunt und lecker.

von: Anja Auer

Currys gibt es unglaublich viele. Ursprünglich  aus Indien stammend haben sich über Asien hinweg viele Varianten entwickelt. Und jedes Land bietet so seine eigene Curry-Abwandlung an. In Europa, wo das Curry unter den asiatischen Gerichten in der Beliebtheit nicht weit hinter Frühlingsrollen rangiert, kommt bei der Curry-Zubereitung auch oftmals eine Currypaste zum Einsatz – so wie in diesem sehr schnellen und einfachen Rezept…

Die Currypaste

Hier gibt es vor allem die rote, grüne und gelbe Currypaste. Welche verwendet wird, hängt vom Geschmack des Kochs ab. Oftmals schon in diese Paste verarbeitet: Gewürze wie Kreuzkümmel, Chilis oder auch Kardamon. Aber aufgepasst: Es gibt milde, scharfe und sehr scharfe Currypasten. Eine vorherige Kontrolle schadet hierbei nie!

Das Gemüse & Fleisch

Dies darf sich jeder nach seinem eigenen Geschmack raussuchen. Wer die vorliegende Rezeptur vom Gemüse jedoch verändert sollte auch an möglicherweise andere Garzeiten denken. Und in Sachen Fleisch darf das Hühnchen natürlich auch gegen Rind- oder Schweinefleisch ausgetauscht werden.

Der Knackpunkt

Frischer Koriander: ja oder nein? Hier gibt es wohl nur schwarz und weiß, sprich: Entweder man liebt den Koriander oder man verdreht beim Anblick die Augen. Darum der Tipp: Hackt den Koriander ganz fein und stellt ein Schälchen davon auf den Tisch. So kann ihn sich jeder selber über sein Chicken Curry geben. Ähnlich dem Schnittlauch oder der Petersilie bei einer Kartoffelsuppe.

Die Beilagen:

Vorweg: Das Chicken Curry schmeckt sehr gut ohne jegliche Beilagen. Dann kann es getrost als Fitness-Essen angesehen werden. Doch auch Reis oder Nudeln bieten sich an. Besonders in der kälteren Jahreszeit ratsam, wenn es vielleicht ein paar Kohlehydrate mehr sein sollen.

Chicken Curry
Foto: Matthias Würfl

Portionen: 4
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten:

  • 750 g Hähnchenbrust
  • 3 TL Currypaste
  • 3 EL Sesamöl
  • 1 Zwiebel
  • 20 g Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Paprika (gelb)
  • 200 g Zuckerschoten
  • 200 g Chinakohl
  • 2 Jalapeños (alt. eine rote Spitzpaprika)
  • 0,5 Limette (der Saft davon)
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 150 ml Hühnerbrühe
  • 800 ml Kokosmilch (ungezuckert)
  • 150 ml Hühnerbrühe
  • 1 EL schwarzer Sesam
  • 500 g Basmatireis
  • 1 Bund Koriander
  • Salz (zum individuellen Würzen)

Zubereitung:

  1. Hähnchenbrust in mundgerechte Teile schneiden, auch den Chinakohl sowie die Paprika.
  2. Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer klein hacken.
  3. In einer Pfanne oder einem Topf das Sesamöl erhitzen. Die Currypaste darin unter Rühren auflösen.
  4. Das Fleisch zugeben und scharf kurz anbraten.
  5. Danach Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer beigeben und andünsten, ebenso das restliche Gemüse.
  6. Den Limettensaft dazugeben, mit Kreuzkümmel würzen.
  7. Mit Kokosmilch und Hühnerbrühe aufgießen. Das Chicken Curry für 15 Minuten köcheln lassen.
  8. Inzwischen den Reis gemäß Packungsanleitung kochen.
  9. Den Koriander fein schneiden.
  10. Zum Schluss das Chicken Curry mit Salz abschmecken. Mit dem Reis zusammen auf einen Teller anrichten. Nun nur noch mit Sesam und Koriander garnieren.

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“ der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

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