Schluss mit Hundehaufen in Raesfeld und Erle?

Tretminen von Hunden

Es ist einfach immer wieder zu beobachten, dass Hundehalter ihren geliebten Vierbeiner überall einen dicken Haufen hinsetzen lassen. Wegschauen, weitergehen und hoffen, dass es niemand gesehen hat, lautet bei vielen Herrchen/Frauchen die Devise. Teilweise an den unmöglichsten Stellen, in Vorgärten, auf Spielplätzen und Zufahrtswegen lassen die Hundehalter ihrem Hund seine Notdurft verrichten. Eigentlich sollte jeder Mensch, der mit seinem Hund Gassi geht, schon aus reinem sozialem Verständnis eine Plastiktüte mit sich führen. Aber denkste, was scheren mich die anderen Leute! Damit könnte jetzt Schluss sein, denn die Gemeinde möchte ihre Hundestationen in der Gemeinde ausbauen.

Tretminen in der Gemeinde
Tretminen in der Gemeinde

Wenn sich jeder Hundehalter daran hält, dann wären die geplanten Investitionen für die neue Hundestationen  schon eine tolle Sache,  denn laut Beschlussvorschlag sollen in Raesfeld sechs und in Erle drei zusätzliche Hundestationen aufgestellt werden.

Sobal die neuen Stationen installiert sind, werden  Hundehalter werden über das gemeindliche Angebot informiert und gebeten, dieses auch zu nutzen. Auf der Internetseite der Gemeinde  soll dann ein Ortsplan mit den Standorten der Stationen veröffentlicht.

 Zurzeit stehen in Raesfeld vier Hundestationen. Die Standorte befinden sich am Rathaus, am Kinderpielplatz „Ahornpfad“, an der Festwiese und am Kindergarten „Brökerstegge“. In Erle stehen drei Stationen, am Jugendhaus, am Friedhof und am Nikolaus-Kindergarten.

An den sieben Stationen werden zur Zeit ca. 50.000 Beutel pro Jahr gezogen. Der Gemeinde entstehen hierfür jährliche Kosten in Höhe von ca. 800 €. Die Stationen werden wöchentlich vom Bauhof entleert und mit neuen Beuteln versorgt. Die bisherigen Erfahrungen haben laut Gemeinde gezeigt, dass die Hundestationen gut angenommen werden.

 Verbesserung

Hundestation Raesfeld-Erle
Hundestation Raesfeld-Erle

Die Verwaltung schlägt daher vor, an bekannten „Hundestrecken“ neun zusätzliche Hundestationen aufzustellen unter anderem in Raesfeld kommen folgende Standorte in Betracht: Die Straßen „Nesse“, „Schloßallee“, „Stockbreede“, „Zum Schelderhoff“ und der Zugang zum Tiergarten sowie der Spielplatz „Roggenkamp“. In Erle könnten an den Straßen „Hilgenstuhl“, „Allwenne“ und im südlichen Bereich des „Holten“ weitere Stationen aufgestellt werden, so laut Planung der Gemeinde.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 420 € pro Station und ergeben somit Investitionskosten gesamt von ca. 3.800 €. Für Ersatzbeutel betragen die Kosten bei neun Stationen ca. 1.000 € pro Jahr.

Da diese Mittel sind im Haushalt 2013 nicht vorgesehen sind, müssten diese überplanmäßig bereitgestellt werden. Hundehalter werden nun dringend gebeten, diese Hundestationen auch zu nutzen.

Darüber hinaus soll das Verhalten der Hundehalter kontrolliert werden um nach einem Jahr dann zu prüfen, welche Maßnahmen noch notwendig sind.

Weitere, zusätzliche Standorte sind ebenfalls in der Sitzung noch vorgeschlagen worden, die nun geprüft werden: Schermbecker Straße in Erle Weg zur Windmühle, am Jüdischen Friedhof in Erle, am Silvesterkindergarten in Erle und Am Südring in Raesfeld.

Foto: Pixelio