Zum Stichtag 31. Dezember 2021 lebten in Raesfeld 1.015 schwerbehinderte Menschen. Bei einer Gesamtbevölkerung von genau 11.510 ergibt sich eine Quote von 87,7 je 1.000 Einwohner. Männer waren häufiger betroffen als Frauen.
Im Vergleich zu anderen Kommunen im Kreis Borken liegt Raesfeld damit unter dem Durchschnitt.
Mehr Männer als Frauen betroffen
Insgesamt waren 545 Männer und 475 Frauen in Raesfeld als schwerbehindert registriert. Bezogen auf die Einwohnerzahl entspricht das rund 93 betroffenen Männern und 83 betroffenen Frauen pro 1.000 Einwohner. Damit liegt Raesfeld leicht unter dem kreisweiten Durchschnitt.

Vergleich im Kreis Borken
Im gesamten Kreis Borken wurden zum Jahresende 2021 rund 35.370 schwerbehinderte Menschen gemeldet. Die durchschnittliche Quote liegt bei 94,7 je 1.000 Einwohner. In mehreren Kommunen fällt der Anteil deutlich höher aus:
Gescher liegt mit 113,2 an der Spitze, gefolgt von Velen (104,7), Gronau (101,3) und Bocholt (98,3). Demgegenüber bewegt sich Raesfeld im unteren Bereich des kreisweiten Vergleichs. Die geringste Quote verzeichnete Rhede mit 81,6 je 1.000 Einwohner.
Datengrundlage
Die Zahlen stammen vom Landesbetrieb Information und Technik NRW und basieren auf der Bevölkerungsfortschreibung gemäß Zensus 2011. Erfasst wurden Personen mit einem anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50. Die Erhebung erfolgt alle zwei Jahre.



























