Kappesmarkt Raesfeld lockt Besucher in Scharen – Trockener Sonntag nach regnerischem Auftakt
Während am Samstag noch Regenschirme das Straßenbild bestimmten, konnten die Besucher den 26. Kappesmarkt in Raesfeld am Sonntag bei trockenem Wetter genießen. Schon in den frühen Morgenstunden rollten die Besuchermassen aus beiden Richtungen an. Parkplätze wurden knapp, und selbst Anwohner boten auf ihren Grundstücken Stellflächen an, um ein wenig dazuzuverdienen.

Mit dabei waren natürlich auch die Repräsentantinnen des Marktes: Kappeskönigin Dorothee I. (Südholt) und Kappesprinzessin Bettina I. (Breil), die zahlreiche Gäste begrüßten und für viele Fotos zur Verfügung standen.

Buntes Markttreiben in der Dorfmitte
In der gesamten Ortsmitte herrschte reger Betrieb. Dicht gedrängt standen Gäste aus Nah und Fern an den Ständen, um frisches Gemüse zu kaufen. Besonders der Kohl war begehrt: Viele trugen gleich mehrere Köpfe Kappes nach Hause.

Die Landjugend Raesfeld zeigte auf dem Marktplatz praktische Handarbeit – sie raspelte Kohl zu feinen Gemüsestreifen und bot die Portionen für einen Euro an. Auch an den Schlemmerständen herrschte Hochbetrieb. Glühwein, herzhafte Snacks und süße Leckereien fanden reißenden Absatz, teilweise im Akkord.

Vielfalt statt Massenware
Von innovativen Küchenhelfern über warme Socken bis hin zu Fellmützen – die Auswahl war groß, doch auf Massenware und Billigimporte verzichteten die Händler bewusst. Vielleicht sei gerade das, so meinten viele Besucher, der besondere Reiz des Kappesmarkts: die Mischung aus Qualität, Tradition und authentischem Landleben.

Wirtschaftsfaktor mit Tradition
„Der Kappesmarkt ist für die Gemeinde Raesfeld von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Besucher kommen, sehen, was es hier gibt, und kommen wieder“, sagte Stefan Nießing vom Ortsmarketing. Das ländliche Ambiente, die gemütliche Atmosphäre und die traditionsreiche Ausrichtung prägten auch in diesem Jahr den Charakter des Marktes.




























