Die Polizei Borken warnt vor einer Betrugsmasche, bei der Täter in sozialen Netzwerken die Identität bekannter Persönlichkeiten vortäuschen. Eine Frau aus dem Kreis Borken wurde dabei emotional und finanziell ausgebeutet. Der entstandene Schaden ist erheblich.
Täter geben sich als prominente Person aus
Die Frau nahm über Social-Media-Plattformen Kontakt zu einem vermeintlichen Model auf. Die Täter gaben sich als diese Person aus und bauten über Messenger ein persönliches Verhältnis zu ihr auf. Unter dem Vorwand angeblicher Management-Vorgaben, Sicherheitsprüfungen oder der Vorbereitung eines Treffens forderten sie wiederholt Geld.
Parallel meldeten sich weitere Personen, die eine Kreditvermittlung vorgaben. Sie setzten die Frau unter Druck und verlangten persönliche Daten. Mit den erlangten Zugangsdaten lösten die Täter anschließend unberechtigte Transaktionen aus.
Polizei Borken warnt vor professionellem Vorgehen
Die Polizei weist darauf hin, dass Täter sehr gezielt vorgehen. Sie seien geschult darin, Vertrauen aufzubauen, Emotionen auszunutzen und Betroffene unter Druck zu setzen. Wer Opfer werde, trage keine Verantwortung für das Verhalten der Täter. Wichtig sei, Unterstützung zu suchen und den Vorfall zu melden.
Polizei Borken warnt und gibt Hinweise zum Schutz
- Vorsicht bei privaten Nachrichten vermeintlicher Prominenter oder deren angeblicher Managements.
- Keine Zahlungen für Treffen, Sicherheitsüberprüfungen oder Kontaktvermittlungen leisten.
- Bei Geldforderungen aus Internetkontakten grundsätzlich misstrauisch sein.
- Keine persönlichen Daten, Ausweiskopien oder Online-Banking-Zugangsdaten weitergeben.
- Sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen, da seriöse Stellen ohne Drohungen arbeiten.
- Ungewöhnliche Online-Kontakte mit vertrauten Personen besprechen.
Hinweise für Betroffene
Wer den Verdacht hat, Opfer einer ähnlichen Masche geworden zu sein, sollte sich sofort an die Polizei wenden und keine weiteren Daten herausgeben. Präventionshinweise stehen zudem auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.


























