Polizei bekämpft Raserei / 10 Fahrverbote

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 42 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 6.358 Fahrzeuge fest, dass fast 9 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 10 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen.

Insgesamt überschritten 562 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 134 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 428 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:

Polizeiinspektion Süd:

– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 87 km/h in Ramsdorf, Borkener Straße

– außerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 155 km/h (Krad) und 113 km/h (Pkw) auf der L 606 in Suderwick

Polizeiinspektion Nord:

– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 86 km/h in Gronau, Hermann-Ehlers-Straße

– außerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 101 km/h in Gronau, B 70

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts von mehr als 70 km/h muss der Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 1200 Euro, 3 Monate Fahrverbot und 4 Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts von mehr als 60 km/h muss der Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 880 Euro, 2 Monate Fahrverbot und 4 Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.