Erle (pd). Seit über einem Jahrzehnt bietet die Silvesterschule in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Erle eine Plattdeutsch-AG an. Da von den Kindern der Wunsch geäußert wurde, auch der Grundschulzeit weiterhin Plattdeutsch zu lernen und in Märchen und Sketchen auf die Bühne zu bringen, treffen sich die älteren Schülerinnen und Schüler vierzehntägig im Heimathaus. Sie selbst haben sich den Namen „Brejpottspöllers“ gegeben in Anlehnung an die „Brejpötte“, eine spaßige Bezeichnung für die Erler in früherer Zeit.

Stolz präsentieren die Brejpottspöllers ihre Urkunden
Stolz präsentieren die Brejpottspöllers ihre Urkunden

Zum Abschluss des diesjährigen Schuljahres hatten sich die Großen für die Kleinen eine Dorfrallye ausgedacht, natürlich mit Aufgaben in Plattdeutsch. So ging es zu den markantesten Punkten in Erle. Vom Heimathaus zur Femeiche, wo die Kinder das von den Großen verfasste Stück „Urdeel öwwer Doot un Läwen“ spielten.

Auf der Babywiese ging es um das Zählen der kleinen Obstbäume. Nach einer Spieleinlage auf dem Spielplatz an der Piuseiche und an den Klettergeräten auf dem Schulplatz führten dann die Brejpollspöllers im historischen Schulzimmer im Heimathaus in Eigenregie den Sketch „Schule früher auf“.

Zum Abschluss bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein großes Eis. Alle waren sich einig: „Schön war’s“, und versicherten ihren Mentoren Ingrid Horstmann, Doris Grunewald, Hedwig Rentmeister und Mia Pass, dass sie im nächsten Jahr alle wieder mitmachen bei der Plattdeutsch-AG: „Dat is doch wall klaor“!“

 

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