Nikolausumzug in Erle

Unter musikalischer Begleitung der Erler Jäger machte sich heute abend der Nikolausumzug von der Silvesterschule aus auf dem Weg zum Wohnhaus von Pastor Barlage. Dort angekommen, trat der heilige St. Nikolaus und sein Gehilfe, Knecht Ruprecht, unter den neugierigen und leuchtenden Augen der Kinder aus dem Haus, um den Umzug, hoch zu Ross, durch das Dorf zu führen.

Wieder an der Silvesterschule angekommen, richtete Bürgermeister Andreas Grotendorst einige Worte an die hunderte von großen und kleinen Kinder, um anschließend den Nikolaus und seinen Gehilfen auf die Bühne zu bitten.

Ebenfalls auf die Bühne wurde Ehrenbürgermeister Udo Rößing gebeten. Nach kurzer Überlegung kam der Nikolaus zu der Überzeugung, dass sowohl Bürgermeister als auch Ehrenbürgermeister in diesem Jahr liebe Kinder waren. So kam die Rute von Knecht Ruprecht nicht zum Einsatz und stattdessen gab es, zur Belohnung, eine Tüte mit Präsenten.

Anschließend ging es in die Silvesterschule, wo die Kinder die Gelegenheit hatten, dem Nikolaus und seinem Knecht ganz nahe zu sein. Einem Kind nach dem anderen reichten der heilige Mann und sein schwarzer Gehilfe die Hand. Zwar war einigen der Kleinen diese Nähe nicht ganz geheuer, doch die anfängliche Scheu war durch ein paar warme Worte durch den Mann mit dem weißen Bart rasch verflogen. Und schließlich wartete am Ende eine Nikolaustüte mit vielen Leckereien.

Einen Film vom Umzug auf

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1 KOMMENTAR

  1. Das sind die Traditionen, die in meinen Augen unser Dörfchen so lebens- und liebenswert machen. Als Erwachsener denkt man an diesem Tag natürlich gerne an die Zeit vor 30 Jahren zurück, als man selber als Steppke an der Hand der Eltern in der hell erleuchteten Grundschule auf die lang ersehnte Tüte wartete um deren Inhalt zuhause den staunenden Eltern und Großeltern zu präsentieren. Positiv fällt natürlich auch auf, das „unser“ Nikolaus nicht so wie der „Coca-Cola“-Santa Clause aussieht. Das kann man vielen der heutigen, durch die Werbung und Medien geprägten Kindern schwer vermitteln. Leider komme ich an diesen Freitagen immer erst dann von der Arbeit nach Hause, wenn man im Dorf schon das Nikolauslied geblasen hört, aber die strahlenden Augen meiner kleinen Nichten, die danach zu uns zu Besuch kommen um ihre Tüten zu präsentieren sagen dann schon alles notwendige. Spätestens dann bin auch in der Vorweihnachtszeit angekommen.

    Leider wurde die festliche Stimmung dieses Jahr durch einen Trupp Kinder im Alter von ca. 10-12 Jahren getrübt, die meinten Funken sprühende Wunderkerzen gegen parkende Autos und in die Anlagen werfen zu müssen. Dabei störte es sie gar nicht, das mein Vater und ich keine zwei Meter weiter ein Auto entluden. Erst auf meinen Zuruf ließen sie von ihrem Tun ab und gingen betont lässig die Straße weiter runter.

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