Nickelmann and Friends begeisterten Publikum beim Jahreskonzert in Borken

Nickelmann und seine Freunde spielten, schon fast traditionell zum Jahresende, am Freitagabend in der Stadthalle Borken. Unter dem Titel „… immer weiter“ lockte der Raesfelder Sänger und Liedermacher erneut zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an.

Selbstkritisch und manchmal, „wie er nun mal so ist“ etwas „tiefstapelnd“ meinte er: „Die Leute wollen einfach so kurz vor Jahresende und zwischen den Jahren feiern. Traditionell gibt es im Fernsehen immer den Kleinen Lord, oder man geht zwischen den Feiertagen zu den dusseligen Nickelmann“.

Unter Druck

Dass Nickelmann alles andere als dusselig ist und genau weiß, wie er seine Fans begeistern kann, bewies er erneut in seinem gut zweieinhalbstündigen Konzert. „Ich freu mich wahnsinnig“, begrüßte Nickelmann seine Gäste. Bedingt dadurch allerdings, dass er seine Lesebrille vergessen hatte, stand er nach eigenen Worten etwas „unter Druck“.
Trotz „Druck“, andere nennen es Lampenfieber, versprach der noch „Fuffziger“ sich verbal mit Reden und Gequatsche zurückzuhalten: „es muss ja nicht wieder kurz vor zwölf Uhr wie im letzten Jahr werden“.

Mit zu einem tollen Konzert trugen bei: Susan Albers, Frank Schut (Mundharmonika), Evelyn Fürst (Violine), Matthias Fleige (Gitarre), Niclas Floer (Keyboard), Markus Wellermann (Flügelhorn), Marc Pawlowski (Schlagzeug) und Chris Paus (Bass),

Symbiose

Tatsächlich schaffte es Heico, seine großen Reden etwas verkürzt zum Besten zu geben, dafür begeisterte er erneut die Menschen mit seinen Songs und der Musik. Der Applaus war groß. Teilweise vergaßen einige Zuschauer sich danach wieder hinzusetzen. „Ihr dürft euch ruhig setzen, denn ihr seid ja schließlich auch mit mir älter geworden“, sagte Nickelmann kurz einen Tag vor seinem 51. Lebensjahr.

Mit im Boot hatte er erstmalig die Sängerin Susan Albers aus Rhede. Sie sang mit Nickelmann im Duett und begleitete ihn gleichzeitig auf dem Flügel. Ein schönes Paar, zumindest was das gesangliche Zusammenspiel auf der Bühne anbelangte. Die volle Stimme von Albers und der etwas kuschelige Grönemeyer-Gesang bildeten eine harmonische Symbiose.

Soundmäßig nicht zu unterschätzen waren auch seine langjährigen Freunde Chris Paus (Bass), Marc Pawlowski (Schlagzeug) und Matthias Fleige (Gitarre) sowie Niclas Floer (Keyboard), Markus Wellermann (Flügelhorn), Frank Schut (Mundharmonika) und Evelyn Fürst (Violine).

Text vergessen

Premiere hatte an diesem Abend der Song „Immer weiter“. Allerdings gestand der Sänger, dass er es doch tatsächlich vergessen hätte, hierfür den Text für zu schreiben und diesen erst einen Abend vor seinem Konzert fertiggestellt hat. Mit den Backgroundsängerin Emelie Grewing und Hannah Nienhaus von den „Nickel-Kids“ und den für Nickelmann passenden Song mit der Textpassage „…wenn scheinbar alles über dir zusammen bricht, die Welt sich verschwört und du siehst kein Licht…“, ernteten die Erler Sängerinnen und Nickelmann stehenden Applaus.

Die Nickel-Kids

Ein wenig Chaos gehört einfach zu Nickelmann dazu wie die Butter auf dem Brot. Und wer Nickelmann kennt und liebt, der wartet regelrecht darauf. Bereits im Vorfeld begeisterten die jungen Damen der „Nickel-Kids“ das Publikum. Seit Jahren schon probt Nickelmann mit seinen Mädchen aus Erle. Aus der Kinder-Kirchenchorgruppe St. Silvester“ entwickelten sich die Nickel-Kids und sie sind mittlerweile ein stetiger Begleiter auf seinen Konzerten.

Musiker

Trotz Chaos liebt Nickelmann auch Perfektionismus. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass alle seine Freunde zu einem wirklichen und einmaligen Hörgenuss beigetragen haben. Wie der Gitarrist und alter Hase was Bühnenerfahrung anbelangt (u. a. Zimmer frei – WDR) Matthias Fleige mit seinem Gitarrensolo „Tanz.

 

Rebecca

Neben den neuen und alten Songs war natürlich auch wieder der Nickelmann-Hit „Rebecca“ zu hören. Dafür brauchte aber keiner in der ausverkauften Stadthalle den Sänger persönlich. Die Besucher im Alter „von … bis“ sangen lieber selber und Heico musste hier zwischendurch nur den Einsatz vorgeben. Und als Zugabe laut gefordert wurde ebenfalls einer seiner ersten und bekanntesten Lieder „Setzt die Segel“. Petra Bosse

 

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