Heimatverein Erle hat neuen Flyer mit Informationen und Lageplan zu den 17 Informationstafeln herausgebracht

In einer Auflage von 3000 Stück hat der Heimatverein alle 17 Geschichtsstationen in einem Flyer zusammengefasst mit Anfahrtsweg und kleinen Texten zu den geschichtlichen Hintergründen. 

Der Heimatverein Erle zieht sich zurück. Natürlich nicht aus dem Vereinsleben in Erle, sondern er hat sich dazu entschlossen, dass es keine weiteren Geschichtsstationen mehr in und um Erle gibt.

Johannes Kempken (l.) und Carlo Behler vom Erler Heimatverein präsentieren den neuen Flyer mit Informationen und Lageplan zu den 17 Erler Geschichtsstationen

„Mit 17 Geschichtsstationen haben wir in den letzten Jahren schon jede Menge geschafft. Jetzt haben wir beschlossen, dass das Kapitel Geschichtsstation damit abgeschossen sein soll“, so Johannes Kempken.

Bilder und Erklärungen

Die bekannteste und meist besuchte Geschichtsstation ist die an der Erler Femeiche. Gleich nebenan gibt es noch eine Station mit anschaulichen Bildern und Erklärungen über die „Femegerichtsbarkeit“.
Jeder Ort hat eine Geschichte. Diese lässt sich nicht nur in schriftlichen Überlieferungen und historischen Abhandlungen zurückverfolgen, sondern tritt ach im äußeren Erscheinungsbild eines Ortes zum Beispiel in steinernen, handwerklichen oder natürlichen Zeugnissen auf.

Carlo Behler vom Erler Heimatverein vor der 16. Geschichtsstation am alten Erler Pastorat

Erste Geschichtsstation in Erle

Damit sich dem Besucher der jeweilige historische Hintergrund vor Ort eröffnen kann hat sich der Heimatverein im Jahr 2004 dazu entschlossen, die erste Geschichtsstation an der Pius-Eiche aufzustellen. Im Laufe der letzten zwölf Jahre kamen weitere 16 Stationen hinzu. Sieben davon sind im Erler Ortskern verteilt, weitere zehn Stationen, angefangen mit der Geschichte über den Erler Teufelsstein bis hin zum Fränkischen Gräberfeld und die Spartakistenkämpfe an der Rhader Straße findet man im Umkreis von Erle. „Dadurch wurde den Einheimischen und Auswärtigen vor Augen geführt, dass auch Erle an einigen Stellen eine sichtbare Geschichte aufzuweisen hat“, so Carlo Behler.

Anfahrtswege und allgemeine Informationen

Alle Stationen fügen sich in Form und Aufmachung hervorragend in das ländliche Gesamtbild ein. Allerdings sind sie nicht auf den ersten Blick für Fremde erkennbar oder überhaupt bekannt.
Deshalb hat der Heimatverein nun gemeinsam mit dem OMR, eine Broschüre herausgebracht, wo alle 17 Station aufführt sind, inklusiv Anfahrtswege und allgemeine kurze Hinweise auf die Geschichte.

Gestaltet wurde der kleine Wegweiser der Geschichtsstationen von Elke Mohr (Design) und dem Heimatverein.

QR-Code

Darüber hinaus kann mit einem Smartphone direkt der QR – Code auf der neuen Broschüre eingescannt und abgerufen werden.
Alle Geschichtstafeln sind auch zu finden unter: www.gemeinde-raesfeld.de (Tourismus-Sehenswertes) und unter www.heimatverein-erle.de

Petra Bosse

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