Neue Karte deckt schlechte Isolierung auf ThermoCard zeigt an, wie gut ein Haus gedämmt ist

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Kreis Borken (pd). Nur 28 Prozent der älteren Wohngebäude in Deutschland besitzen eine ausreichende Isolierung der Außenwände. Das geht aus dem Gebäudereport der Deutschen Energieagentur von 2012 hervor, der dafür Häuser und Wohnungen überprüft hat, die vor 1978 erbaut wurden. Damit Hauseigentümer und -eigentümerinnen sowie Mieter und Mieterinnen während der kalten Jahreszeit nicht frieren und unnötig heizen müssen, soll die neue ThermoCard des Kreises Borken zeigen, ob ihre Häuser gut isoliert sind.

Das Prinzip ist einfach: Bei frostigen Temperaturen soll die Karte einfach mit der Rückseite an die Innenseite der Fenster- oder Wandfläche gedrückt werden. Ein hauchdünnes, integriertes Folienthermometer zeigt bereits nach wenigen Sekunden die Temperatur des Fensters oder der Wand in einem Grünton an. Ebenfalls hinten auf der Karte können die Benutzer und Benutzerinnen dann einsehen, was die angezeigte Temperatur bedeutet und in welche der drei angegebenen Gruppen sie einzuordnen ist. Die erste Kategorie besagt, dass das Haus optimal isoliert ist. Die zweite, dass es durchschnittlich gedämmt ist und die dritte, dass eine Verbesserung der Isolierung zwingend erforderlich ist, um Energie- und Heizkosten zu sparen.

Sollte das der Fall sein, so können sich die Bürgerinnen und Bürger unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken über die Möglichkeiten informieren, wie sie richtig sanieren und welche Ansprechpartner es für eine hochwertige Isolierung gibt.
Die ThermoCard ist im Borkener Kreishaus, Burloer Straße 93, im Fachbereich Natur und Umwelt, vierte Etage, sowie in den Rathäusern der Kommunen kostenlos erhältlich.

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