Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises ist am Dienstag und Mittwoch vor Ort

Kreis Borken/Velen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe gegen einen Lehrer der Andreasschule Velen hat das Schulamt für den Kreis Borken gemeinsam mit der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises und der Polizei einen Krisenstab eingerichtet. Am heutigen Montag (10.8.) informierten Schulamtsdirektorin Ulrike Schwarz, Schulrat Michael Maaßen sowie die Schulpsychologen Michael Sylla und Dr. Stephan Pschenny das Kollegium in einer Arbeitssitzung. Dabei steckten sie auch ab, mit welchen Angeboten Eltern und Schüler unterstützt werden können und wie der Schulstart gestaltet werden kann.
Am Dienstag (11.8.) und Mittwoch (12.8.) werden Vertreter der Schulpsychologischen Beratungsstelle von 9 bis 18 Uhr vor Ort sein. In der Andreasschule sind sie für alle Eltern ansprechbar, persönlich oder unter der Telefonnummer der Schule: 02863/926280. „Wir wissen, dass viele Eltern beunruhigt sind und stehen für ihre Fragen zur Verfügung“, erklärt der Leiter der Beratungsstelle, Michael Sylla. Ausschließlich für die Eltern und Erziehungsberechtigten der bisherigen Klasse 2 b, die von dem Tatverdächtigen geleitet wurde, findet am Dienstag (11.8.) ein Informationsabend statt. Teilnehmen werden der Opferschutzbeauftragte der Polizei sowie Vertreter von Schulamt und Schulpsychologischer Beratungsstelle.
Nach den Ferien wird Kollegiumsmitglied Veronika Thesing die Leitung der bisherigen 2 b übernehmen. „Und zwar dauerhaft“, betont Schulamtsdirektorin Ulrike Schwarz. „Es ist wichtig, den Kindern jetzt Kontinuität und Verlässlichkeit zu bieten.“ Für die aktuelle Klasse von Frau Thesing wird zum Schuljahresbeginn eine neue Lehrkraft eingestellt. Die Bezirksregierung hat das bereits genehmigt. Verstärken wird das Team nach den Ferien auch eine erfahrene Schulleiterin, die dieses Amt kommissarisch übernehmen wird. Sie tritt ihren Dienst ebenfalls pünktlich zum neuen Schuljahr an.
In Planung sind zurzeit Informationsveranstaltungen für die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften sowie die gesamte Elternschaft. Informationen dazu folgen. Bereits am Mittwoch wird sich der Krisenstab noch einmal mit dem Kollegium der Andreasschule treffen, um konkrete Planungen für den ersten Schultag abzustecken. „Neben der Aufarbeitung der Ereignisse ist es für die Kinder äußerst wichtig, dass sie in der Schule Normalität erleben und mit Freude lernen dürfen“, so Michael Sylla.
Hinweis an die Redaktionen:
Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Kreises Borken. Wir vermitteln Ihnen gerne den Kontakt zu den Fachleuten im Schulamt für den Kreis Borken und in der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises.

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