Das „Impfzentrum Kreis Borken“ bekam heute einen Besuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Dr. Volker Schrage und Dr. Amin Osman (beide KVWL) führten ihn durch die Einrichtung

Kreis Borken (pd). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute einen kurzen Aufenthalt in seiner westmünsterländischen Heimat dazu genutzt, dem „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen einen Besuch abzustatten.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (2. v. r.) besuchte am Sonntag das Impfzentrum Kreis Borken in Velen – v. l.: Dr. Volker Schrage (KVWL), Landrat Dr. Kai Zwicker, Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und rechts Dr. Amin Osman (KVWL). Fotos: Kreis Borken

Dort hießen ihn Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Dr. Volker Schrage (Stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe/KVWL) aus Legden und Dr. Amin Osman (Bezirksstellenleiter Borken der KVWL) willkommen. Anschließend führten sie ihn durch die Einrichtung, in der auch am Sonntag im „2-Schicht-Betrieb“ geimpft wird.

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Das Medieninteresse war sehr groß. Foto: Kreis Borken

Jens Spahn führte bei der Gelegenheit kurze Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums sowie mit „Impflingen“ und deren Begleitpersonen. Nach dem Rundgang zeigte er sich vor der anwesenden Presse sehr beeindruckt, wie professionell und gleichzeitig einfühlsam die zu Impfenden betreut werden. Er dankte zudem allen, die für die Organisation und den Ablauf des Impfzentrums Verantwortung tragen, ganz herzlich für ihr Engagement.

Zum Hintergrund:
Das vom Kreis Borken und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gemeinsam organisierte „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen nahm am 08.02.2021 den Impfbetrieb auf. Es hat zunächst für die Impfung der Bevölkerungsgruppe der über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet sowie für die Mitarbeiter/innen des Rettungsdienstes und der mobilen Pflegedienste geöffnet. An sieben Tagen in der Woche erfolgen inzwischen in 2 Schichten die Impfungen. Vom 15. bis zum 28.03.2021 sind täglich rund 850 Impfungen, danach täglich rund 1.150 Impfungen vorgesehen.

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3 KOMMENTARE

  1. Inhaltlich stimme ich dem Autor zu.
    Was ich nicht so wirklich verstehe ist, warum man die Impfzentren für zig Millionen überhaupt eingerichtet hat? Warum hat man nicht sofort den Hausärzten das Impfen überlassen? Nur wegen der Priorisierung und weil die nicht so gute Kühlschränke haben?
    Dann diese seltsame Corona-App, die kaum mehr in Erscheinung tritt.
    Am Donnerstag habe ich den ersten PCR-Test beim DRK in Rhede machen lassen. Dafür hatte ich die in der Presse veröffentliche APP testen.kreisborken geladen. Das hat auch beim Test funktioniert, der QR-Code war auch okay. Die nette Dame vom DRK hat mir bestätigt, dass ich alles richtig gemacht habe. Dann bin nach Hause gefahren und habe auf mein Ergebnis gewartet – leider warte ich heute noch drauf.
    Am Samstag war ich dann „spaßeshalber“ nochmal in Raesfeld beim DRK Test. Dort erhielt ich das gleiche Erlebnis. Der hilfsbereite junge Mann hat mir wieder bestätigt, dass ich alles richtig gemacht habe. Zusätzlich hatte ich mir noch auf seinen Rat hin die chayns-app geladen. Er sagte mir, ich würde in ca. 15 Minuten das Ergebnis auf meinem Handy bekommen, wenn nicht, sollte ich nochmal zur Teststation kommen. Das habe dann nach 20 Minuten wieder getan, weil keine Info angekommen ist (bis heute noch nicht). Der nette DRK-Mitarbeiter war da auch recht ratlos. Er sagte, dass er nichts dafür können, sondern das läge an der Software. Darauf habe ich mir den negativen Testbericht abfotografiert.
    Damit kann ich aber nicht so wirklich was anfangen, warum dann diese App, das brauche ich digital.
    Deutschland ist wirklich ein „„Hochtechnologieland“ „!!??

  2. Schade, sehr schade, dass sich Jens Spahn bundespolitisch (aktuell) soweit ins Abseits manövriert hat. Selbst Schuld — Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Und einmal mehr aufstehen, als am Boden bleiben, wünsche ich ihm von Herzen.

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