Kopf in den Nacken. Angewinkeltes Bein und die Fußspitze an den Hinterkopf.
Die Nachwuchsakrobaten im evangelischen Lukaszentrum folgten aufmerksam den Anweisungen von Sonja Garding und gaben sich alle Mühe, eine gute Figur zu machen.
Seit 18 Jahren kommt die Zirkusgruppe der Familie Michaela Trumpf zu einem Workshop – Nachmittag nach Raesfeld.

Für kurze Zeit können dann die 24 Chorkinder von Heidi Bergmann in die aufregende und spannende Zirkuswelt eintauchen und mitmachen. Im Gepäck hatten die Zirkusleute ein Stahlseil zum Balancieren, Hula-Hoop Reifen, Teller und Kegel für die Jonglage sowie eine Clown-Nummer.

Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Trainingsmöglichkeiten konnten dann die Kinder wählen, was sie in dieser kurzen Zeit lernen möchten. Mit viel Geduld übten die drei Familienmitglieder mit den eifrigen Kindern einzelne Kunststücke ein. Die kleinen Artisten waren mit Feuer und Eifer bei der Sache.

„Die Kinder haben viel Spaß bei der Sache und lernen schnell. Das Schöne ist, dass sie alles ausprobieren können und in kurzer Zeit viele Kunststücke lernen. Besonders in der Akrobatik“, freut sich Heidi Bergmann. Teilweise sind einige Mädchen schon seit Jahren dabei. Sie wissen genau, was sie wollen.

Wie die kleine Merle. Sie mag einfach alles und probiert erneut jedes Kunststück aus. Bei der Akrobatik gibt Sonja Garding, Frau von Angelo Trumpf, Anweisungen und Hilfestellung. Die gebürtige Borkenerin hat vor 17 Jahren in den Familienzirkus eingeheiratet und spielt, wenn der Zirkus auf Wanderschaft geht, den Clown. Bis heute habe sie ihren Schritt, in die bunte Welt des Zirkus einzuheiraten, nicht bereut.

Am Ende des Nachmittags, der für alle viel zu schnell vorbeiging, hat so manches Kind erstaunt entdeckt, dass es mehr kann, als es sich anfänglich zugetraut hat.
Petra Bosse



























