Corona-Infektionen im Kreis Warendorf: Kreis Borken unterstützt dortige Telefon-Hotline Anrufe laufen im Borkener Kreishaus auf

Ingesamt knapp 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Borkener Kreisverwaltung übernehmen im Schichtbetrieb diese Aufgabe.

Die Landesregierung hat in Folge des Corona-Ausbruchs bei der Fa. Tönnies am 23. 6. die zweite Stufe des Lockdowns im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf aktiviert.

Kreis Borken. Im Rahmen der regierungsbezirkweiten Unterstützung des Kreises Warendorf bei der Eindämmung des Coronavirus übernimmt ab sofort das Telefon-Hotline-Team des Kreises Borken auch Aufgaben für das dortige Gesundheitsamt. Das hat jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker veranlasst.

Die Warendorfer Telefonnummer ist so geschaltet, dass ein Teil der Anrufe nunmehr im Borkener Kreishaus ankommt. Dort ist die Hotline heute bis 22 Uhr, am Samstag und Sonntag von 8 bis 22 Uhr besetzt. Diese Unterstützung wird in der kommenden Woche fortgesetzt. Ingesamt knapp 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Borkener Kreisverwaltung übernehmen im Schichtbetrieb diese Aufgabe.

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Dorothe Feller. Foto: Bezirksregierung Münster

Regierungspräsidentin dankt für Solidarität mit dem Kreis Warendorf

Mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rat- und Kreishäuser aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Recklinghausen und Steinfurt sowie den Großstädten Bottrop, Gelsenkirchen und Münster unterstützen seit dem heutigen Freitag (26. Juni) freiwillig den Kreis Warendorf bei der Durchführung und Dokumentation von massenhaften Corona-Tests in der Bevölkerung. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hatte am späten Mittwochabend an die Landräte und Oberbürgermeister der Kreise und Städte im Regierungsbezirk Münster appelliert, den Kreis Warendorf mit der Herausforderung der Massentests nicht alleine zu lassen und in ihren Häusern für den Einsatz zu werben.

Die mehr als einhundert freiwilligen Verwaltungsmitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind jetzt im Zwei-Schichtsystem zwischen 8 und 22 Uhr auch während des Wochenendes an den Test-Stationen des Kreises Warendorf im Einsatz. „Das ist eine tolle Leistung! Ganz, ganz herzlichen Dank für diese große Unterstützungsleistung“, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller: „Das ist ein schönes Signal an unseren Kreis Warendorf und zeigt, dass wir im Regierungsbezirk zusammenhalten!“ Den freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebühre Respekt für ihre spontane Bereitschaft, in dieser schwierigen Zeit zu helfen.

Für den Kreis Warendorf gilt zunächst bis zum 30. Juni ein Lockdown. Inzwischen ist die sogenannte 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner) allerdings wieder unter die Zahl 50 gesunken. Die bisherigen Testergebnisse bestätigen die Beschränkung des Ausbruchsgeschehens auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Tönnies. Der freiwillige Einsatz der Verwaltungsmitarbeiterinnen und –Mitarbeiter ermöglicht die Testung von mehreren 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern des Kreises Warendorf bis zum Ablauf des Wochenendes.

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