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Freitag, Mai 20, 2022
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Leinen los fürs Piratenschiff


Wirbelwindpiraten kapern das Spielschiff Seemöwe 3

Der Wind trägt das Lachen und Rufen von Kindern vom Spielplatz über die Straße. Auf dem Spielplatz am Nordesch geht es jetzt richtig los. Mitten auf dem neuen Spielschiff steht ein kleiner Junge und ruft seinen Mitstreitern zu: „Leinen los. Das Piratenschiff geht auf große Fahrt. Auf geht’s zur Schatzinsel.“ Der Anker wird gelichtet und die Schatzsuche beginnt. Die „Piratenbande“ buddelt in dem neuen hellen, weichen Sand. Zur Unterstützung verlässt der Steuermann den Schiffsturm über die Rutsche. Und tatsächlich, ein kleiner Stein wird gefunden und direkt in die „Schatzkammer“ gebracht. Dazu klettert ein Pirat über die Kletterwand am Turm hoch in die Kapitänskajüte. Auf der anderen Seite hangelt sich ein „Schatzjäger“ an einem Seil nach oben, um den Schatz zu stehlen…

„Wir sind froh, dass wir den Aufbau noch zu Beginn der Ferien realisieren konnten“ freut sich Hubert Kemming vom Raesfelder Bauamt über die neue Attraktion auf dem Spielplatz am Nordesch. Mit einem Blick auf die ins Spiel vertieften Kinder huscht ein Lächeln über sein Gesicht. „Dafür hat es sich doch gelohnt.“ Dem kann der Leiter des Raesfelder Bauhofs, Thomas Brömmel, nur zustimmen. Seine Mitarbeiter und er sorgten nicht nur für die nötigen Fundamente. Auch der komplizierte Aufbau des Spielschiffs wurde aus Kostengründen vom Bauhof mit Unterstützung eines Mitarbeiters der Herstellerfirma erledigt.

Die Raesfelder Gemeindeverwaltung setzte in diesem und im vergangenen Jahr verschiedene Projekte zur Verschönerung der Raesfelder und Erler Spielplätze um. Zum Beispiel verfügt der Spielplatz an der Brökerstegge seitdem über einen Röhrenrutschenturm und eine Klettergiraffe. Am Heideweg warten ein Spielschiff und eine Sitzgruppe auf Kinder. Und an der Offenen Ganztagsschule der St. Sebastian-Grundschule entstand ein komplett neuer Spielbereich mit Geräten zum Hangeln, Balancieren und Klettern. Die Liste ist noch viel länger.

Das Spielschiff mit dem schönen Namen „Seemöwe“ ist dabei mit insgesamt € 19.500 eine der teuersten aber auch wohl eine der schönsten Neuerungen. Das findet auch der sechsjährige Lukas. „Da kann man richtig toll spielen. Das Beste ist der Mast mit dem Sandeimer. Da kann man so tun, als ob man Wasser aus dem Schiff schaufelt“ und schon ist er wieder unterwegs auf dem „Sandmeer“ des Spielplatzes.

Bei der Gemeindeverwaltung sind im Augenblick die Planungen für die Erweiterung der Skate-Anlage an der Marbecker Straße mit einer neuen Quarterpipe im vollen Gange. Für die Zukunft stehen Planungen für den neuen Spielplatz „An der Windmühle“ und den Bolzplatz am alten Kasernengelände an.

Wirbelwindpiraten kapern das Spielschiff Seemöwe 2

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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