Eindrücke aus erster Hand – Dank und Anerkennung für tagtäglich geleistete Arbeit.

Landtagsabgeordnete Heike Wermer im Borkener Kreishaus informierte sich über die Arbeit des Kreisgesundheitsamtes Borken

Kreis Borken (pd). Am Montagnachmittag (09.11.2020) hat sich Landtagsabgeordnete Heike Wermer im Borkener Kreishaus über die Aufgaben der Kreisverwaltung in Sachen „Bekämpfung der Corona-Pandemie“ informiert. Zunächst ließ sie sich von Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster über die bisherige Entwicklung des Infektionsgeschehens im Westmünsterland und die damit verbundenen Herausforderungen unterrichten.

Die heimische Landtagsabgeordnete Heike Wermer (2. v. r.) ließ sich – von links nach rechts – von Landrat Dr. Kai Zwicker, dem stellvertretenden Leiter des Kreisgesundheitsamtes Michael Heistermann sowie Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster über die Aufgaben der Kreisverwaltung Borken in Sachen Pandemie-Bekämpfung unterrichten. Unser Foto zeigt sie vor den neuaufgestellten Bürocontainern, in denen die Kontaktermittler tätig sind.

Derzeit gibt es bei täglich zwischen 50 bis 80 Neuinfizierten knapp 1.100 infizierte Personen im Kreis Borken. Verstorben sind im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreisgebiet 56 zumeist vorerkrankte Menschen.

Anschließend ließ sie sich aus erster Hand die verschiedensten Arbeitsbereiche des Kreisgesundheitsamtes im Zusammenhang mit der Pandemie beschreiben. Dort geht es laut Michael Heistermann (stellvertretender Leiter des Kreisgesundheitsamtes) um die Ermittlung und Erfassung infizierter Personen und ihrer Kontaktpersonen, deren In-Quarantäne-Setzung und die spätere Entlassung aus der Quarantäne sowie verschiedene Spezialaufgaben, wie die Eindämmung von Infektionen in Schulen, Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern. Außerdem beantwortet eine Telefon-Hotline eingehende Anfragen.

Heike Wermer zeigte sich sehr beeindruckt vom großen Engagement der in diesen Bereichen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ausdrücklich sprach sie ihnen Dank und Anerkennung aus für ihren großen Einsatz quasi rund um Uhr – nicht selten bis tief in die Abendstunden und in den letzten Wochen auch wieder samstags und sonntags.

Sie versprach zudem, gerne Anregungen aus der täglichen Arbeit des Gesundheitsamtes an die zuständigen Landesministerien weiterzugeben, denn nur eine enge Rückkopplung zwischen den Praktikern vor Ort und den Regierungsstellen in Düsseldorf gewährleiste ein effektives Krisenmanagement, erklärte sie abschließend.

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