Negative Folgen für den Kreis Borken befürchtet
Kreis Borken (pd). Nachdem sich Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker bereits im Rahmen der EUREGIO gegen die Einführung einer flächendeckenden PKW-Maut ausgesprochen hat, bekräftigt er angesichts der aktuellen Diskussion noch einmal seine Auffassung: „Diese Maut ist gerade für Grenzregionen wie den Kreis Borken schädlich“. Große Nachteile sieht er vor allem für Grenzpendler, die erheblichen Belastungen ausgesetzt würden. Zudem seien davon der Tourismus und der Handel über die Grenze hinweg betroffen. Dr. Kai Zwicker befürchtet für den Fall der flächenden Maut auf deutscher Seite auch eine entsprechende Reaktion in den Niederlanden: Dies hätte dann weitere schwerwiegende negative Auswirkungen auf den gesamten EUREGIO-Raum, so der Landrat.
Dr. Zwicker wendet sich folglich ausdrücklich gegen die Mautpläne des Bundesverkehrsministeriums. Er hofft, dass es dort noch ein Einlenken gibt. Gleichzeitig setzt er darauf, dass auch von den zuständigen niederländischen Stellen in diesem Sinne gehandelt wird: „Schließlich betrifft diese Thematik – genauso wie die von uns abgelehnten Fracking-Planungen in Deutschland wie in den Niederlanden – die Menschen beiderseits der Staatsgrenze, die bezogen auf den Kreis Borken immerhin 108 km lang ist!“



























