Aber: Schnittstellen zur Nutzung der einheitliche Corona-Software müssen noch vom Bund bzw. Entwicklern bereitstellen werden

Kreisgesundheitsamt Borken ist startklar – alle erforderlichen Verträge wurden abgeschlossen, die Software ist eingerichtet

Kreis Borken. Während andernorts in Deutschland noch über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes der bundesweit einheitlichen Corona-Kontaktverfolgungs-Software SORMAS („Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System“) gestritten wird, meldet Landrat Dr. Kai Zwicker für das Kreisgesundheitsamt Borken: „Wir sind startklar – alle erforderlichen Verträge haben wir abgeschlossen, die Software ist eingerichtet, die Administratoren sind ausgebildet, unser Personal wird mit Verfügbarkeit der Schnittstelle geschult.“

Wie auch andere Gesundheitsbehörden wartet die Kreisverwaltung aber auf die Bereitstellung der Schnittstellen zu dem im Gesundheitsamt seit Jahren eingesetzten und bewährtem EDV-Fachverfahren ISGA („InformationsSystem GesundheitsAmt“) durch den Bund bzw. den Entwickerln von SORMAS.

Maßnahme der Epidemiebekämpfung

Mit ISGA sieht sich der Kreis Borken bereits gut in der Lage, alle im Rahmen der Kontaktverfolgung erhobenen Daten automatisiert zu erfassen und zu verarbeiten. SORMAS ist eine vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entwickelte E-Health-Software zur Steuerung von Maßnahmen der Epidemiebekämpfung.

Aktuell wurde diese Software um ein COVID-19-Modul erweitert, das die Gesundheitsämter bei der Identifizierung und Überwachung von Kontaktpersonen unterstützen und für ein bundesweit einheitliches Management der Pandemiebekämpfung sorgen soll. Durch die Förderung des Bundesgesundheitsministeriums steht die Software allen Gesundheitsämtern kostenlos zur Verfügung.

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