Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 91 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 5.669 Fahrzeuge fest, dass über 8 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 13 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen.
Insgesamt überschritten 479 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 145 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 334 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Polizeiinspektion Süd:
– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 92 km/h in Borken, Nordring
– außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 176 km/h auf der B 67 in Rhede
Polizeiinspektion Nord:
– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 109 km/h in Gronau, Hermann-Ehlers-Straße
– außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 151 km/h in Gronau, B 54
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts von mehr als 50 km/h muss der Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 560 Euro, 2 Monate Fahrverbot und 4 Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts von mehr als 70 km/h muss der Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 1200 Euro, 3 Monate Fahrverbot und 4 Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.



























