Kreis Borken lässt turnusmäßig Trinkwasser aus Hausbrunnen in Borken kontrollieren

Kreis Borken lässt turnusmäßig Trinkwasser aus Hausbrunnen in Borken kontrollieren

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Untersuchung dient dem Gesundheitsschutz

Borken (pd). Der Kreis Borken lässt derzeit die Trinkwasserqualität der Hausbrunnen in Borken kontrollieren. Das ist nach Abschluss des vorangegangenen Untersuchungsdurchganges nach nunmehr drei Jahren wieder gesetzlich vorgesehen. Die Untersuchung diene dem Gesundheitsschutz, erklärt dazu die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Annette Scherwinski. So wird geprüft, ob bakterielle Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist.

Für Brunnenbetreiber, die dem Kreis einen Dauerauftrag für die Untersuchung erteilt haben, übernimmt diese Aufgabe kostengünstig das LADR-Labor Biofocus aus Recklinghausen. Nach Terminvereinbarung zieht es vor Ort Proben und analysiert diese anschließend. Die Probenehmer führen einen Dienstausweis mit sich. Brunnenbetreiber ohne Dauerauftrag hingegen sind verpflichtet, die erforderlichen Untersuchungen in Eigenverantwortung durch ein anerkanntes Institut zu veranlassen. Sie werden dazu separat angeschrieben.

Wappen der Stadt Borken

Bei vorangegangenen Untersuchungsaktionen gab es vereinzelt Brunnenbetreiber, die sich weigerten, ihr Trinkwasser untersuchen zu lassen. In diesen Fällen ist das Kreisgesundheitsamt rechtlich dazu verpflichtet, im Rahmen eines gebührenpflichtigen Ortstermins die Kontrolle durch eigenes Personal vorzunehmen. Wie Annette Scherwinski mitteilt, baue sie aber auf die freiwillige Mitwirkung und das Verständnis der betroffenen Haushalte.

Fragen zur Trinkwasseruntersuchung beantwortet das Kreisgesundheitsamt telefonisch unter folgender Servicenummer 02861 / 82 – 1055.

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