Kreis Borken ist Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW

Mobilität sicher, bezahlbar und effizient organisieren

Kreis Borken / Münster (pd). Wie vernetzt man verschiedene Verkehrsträger am besten, wie kann der Schulweg organisiert werden und wie sieht ein sicherer Radweg aus? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich das vom Verkehrsministerium initiierte Zukunftsnetz Mobilität NRW. In diesem Netzwerk schließen sich die ersten 57 Kreise, Städte und Gemeinden zusammen, um mithilfe des Landes die Weichen für die Mobilität von morgen zu stellen. Auch der Kreis Borken zählt zu den ersten Mitgliedern im Zukunftsnetz.

Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Verkehrsministerium, übergab im Rahmen eines Festakts die Mitgliedsurkunde: „Die Menschen wollen sich in ihrer Stadt heimisch und wohl fühlen. Dazu zählt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger mobil sind – ob mit dem ÖPNV, dem eigenen Auto, dem Rad oder einem Carsharing-Fahrzeug.“ führte er aus. „Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt die Kommunen dabei, ihre Konzepte übergreifend zu entwickeln. Die Mitglieder können beispielsweise vom regionalen Austausch, dem Beratungsangebot der Koordinierungsstellen und vom Input aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse profitieren.“ Der Kreis Borken beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren damit, die nachhaltige und vernetzte Mobilität zu fördern. „Als Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW greifen wir auf ein Experten-Netzwerk zurück, um Mobilität für unsere Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu gestalten“, so Dr. Hermann Paßlick, Verkehrsdezernent des Kreises Borken. Mit der RVM sollen im Rahmen der Regionale 2016 vernetzte Mobilitätsangebote geschaffen werden. Auch im Bereich Verkehrssicherheit wird die Arbeit fortgesetzt, etwa bei der Unfallprävention älterer E-Bike-Fahrer.

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Zu den ersten 57 Mitgliedern im Zukunftsnetz Mobilität NRW gehört auch der Kreis Borken. Dr. Gerswid Altenhoff-Weber (Leiterin Fachbereich Verkehr, 1. Reihe Mitte) nahm die Mitgliedsurkunde im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr zusammen mit Dr. Jürgen Wutschka (Kreis Soest), Sandra Heidenhoff (Kreis Unna), Verkehrsdezernent Dr. Hermann Paßlick, sowie André Pieperjohanns (Geschäftsführer der RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH), Staatssekretär Michael von der Mühlen und Michael Hein (Hauptabteilungsleiter Westfälische Provinzial Versicherung AG) als Träger der Koordinierungsstelle entgegen.

Im Zukunftsnetz Mobilität NRW sind vier regionale Koordinierungsstellen eingerichtet worden. Die Koordinierungsstelle Westfalen hat zwei Sitze und Träger in Münster, die Westfälische Provinzial Versicherung AG und die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, eine Servicege-sellschaft der RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH. Sie bietet den Kommunen mit drei Personalstellen Beratung, Vernetzung und Qualifizierung bei der Umsetzung eines kommunalen Mobilitätsmanagements. Weiterer Schwerpunkt ist die Verkehrssicherheitsarbeit, ob zu Fuß, mit dem Rad, ÖPNV oder  Pkw. Die Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW ist für die Kommunen kostenlos. Informationen zur Mitgliedschaft sind im Internet verfügbar: http://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/zukunftsnetz/mitgliedschaft