Skaterampen für Raesfeld durch 2000 Euro Spenden

Raesfeld. Luftballons heben ab. Die Freude ist groß. Den ersten Spendenwettbewerb für Vereine und Institutionen im Kreis Borken des Unternehmens Lueb und Wolters hat das Jugendwerk Raesfeld gewonnen. Glücklich nehmen die Jugendlichen den Spendenscheck im Wert von 2000 Euro entgegen.

Das Jugendwerk sich hatte sich zuvor mit seinem Wunschprojekt, einer mobilen Skaterrampe, beworben. Nach dem Motto „Unsere Herzenssache“ wählte das Baufachzentrum Lueb und Wolters zehn Finalisten aus. Die Allgemeinheit stimmte dann für ihren Favoriten stimmen. Allein diese Auswahl fiel schwer.

Spendenwettbewerb war großer Erfolg fürs Jugendwerk Raesfeld

Mit über 8600 eingereichten Stimmen war der Spendenwettbewerb jetzt ein voller Erfolg – und mit 2440 Stimmen war das Jugendwerk Raesfeld eindeutig der Sieger. „Wir hatten zusammen überlegt, was wir hier machen wollen“, erklärte Philipp Hatkämper, Jugendleiter in Raesfeld. „Die Jugendlichen haben sich für die Skaterrampen entschieden. Wir merken, dass die junge Skaterszene groß geworden ist.“, erläuterte Annemarie Engenhorst, Mitarbeiterin des Jugendwerks Raesfeld.

Endlich gibt es zwei neue Skaterampen fürs Jugendwerk Raesfeld.
Fotos: Marie-Therese Gewert

„Bis zuletzt war es ein heißes Rennen. Jetzt freuen sich alle auf die Rampen.“, sagte Philipp Hatkämper weiter. Er selbst war so neugierig, dass er auch im Urlaub regelmäßig einen Blick auf die Abstimmung im Internet warf. Von dem Geld werden eine mobile „Quarter Pipe“ für 1500 Euro und eine „Kick Ramp“ für 500 Euro angeschafft. Sie wurden bereits vom TÜV abgesegnet.

Jugendwerk Raesfeld entscheidet sich für Quarter Pipe und Kick Rampe

Die Quarter Pipe Rampe ist eine hohe Rampe für die Skater, die schon etwas weiter sind. Die Kick-Ramp ist eine kleinere Rampe für BMX-Räder. Mobil sind die Rampen auch deshalb, um sie zu Skating-Workshops mitnehmen zu können. Sie sind schnell aufgebaut und flexibel einsetzbar: „Für uns war das hier eine Riesenchance, denn ohne das Geld hätten wir das nicht machen können“, so Hatkämper weiter. „Daher sagen wir Danke an alle, die mitgeholfen und abgestimmt haben“.

Sarah Mehrdorf und Nina Baier von der Marketingabteilung brachten mit Baiers Kindern Lotte und Johann den Spendenscheck persönlich vorbei und ließen sich das Projekt erklären: „Es liegt uns am Herzen, Vereine zu unterstützen“, sagte Sarah Mehrdorf.

Erste Performance ist am ToT

Und für alle, die in diesem Jahr noch nicht gewonnen haben, gibt es ein positives Signal: „Wir hoffen, den Spendenwettbewerb im nächsten Jahr wieder machen zu können.“, verrät Nina Baier. Fürs erste sind jetzt alle auf die neuen Anschaffungen gespannt: „Wir freuen uns auf die erste Perfomance bei unserem Tag der offenen Tür“, betont Baier.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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