In der Reihe „Best of NRW“ gastiert Anke Pan

Sonntag, 18. Februar 2018 17 Uhr, Rittersaal Schloss Raesfeld

Kreis Borken (pd). Anke Pan wurde 1993 in Mülheim a. d. Ruhr geboren. Sie machte 2010 am Gymnasium Essen-Werden Abitur (2 Klassen hat sie übersprungen) und begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Bald erhielt die Essenerin Unterricht an der Folkwang Musikschule von Hans-Günther Weber. Ihr erstes Klavierkonzert spielte sie mit sieben Jahren mit dem Kettwiger Kammerorchester.

Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen wie beim Internationalen Klavierwettbewerb in Enschede (Niederlande) und beim Chopin-Wettbewerb in Lancaster, Pennsylvania (USA), trat sie bei Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, den Festspielen MecklenburgVorpommern und dem Yehudi-Menuhin Festival in Gstaad auf. Sie konzertierte solistisch und mit Orchester im In- und Ausland, wie etwa mit den „Zagrebern Solisten“ in Kroatien und dem „Torun Symphonic Orchestra“ in Polen.

Anke Pan

Seit der Gründung im Sommersemester 2005 besuchte sie das Pre-College-Cologne, ein Ausbildungszentrum für junge, musikalisch Hochbegabte der HfMT Köln, bis sie nach dem Abitur mit dem Vollstudium begann. Sie studierte erst bei Prof. Pierre-Laurent Aimard und seit Mai 2008 bei Prof. Ilja Scheps, außerdem nahm sie aktiv an internationalen Meisterkursen von Prof. Arie Vardi, Prof. Andrzej Jasinski, Prof. Robert MacDonald und Prof. Karl-Heinz Kämmerling teil.

Im März 2008 wurde sie mit dem Kulturpreis „Essens Beste“ und dem Titel „Steinway Young Artist“ ausgezeichnet, Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Stiftung „Musik und Jugend“ aus Liechtenstein folgten. Im Oktober 2010 nahm sie als jüngste Teilnehmerin und einzige Deutsche am XVI. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau teil. Seit 2016 ist Anke Pan Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Programm am 18. Februar 2018

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) Sonate E-Dur op. 109 Vivace ma non troppo / Adagio espressivo Prestissimo Gesangvoll, mit innigster Empfindung

Franz Schubert (1797 – 1828) Wanderer-Fantasie op. 15 Allegro con fuoco Adagio Presto Allegro

* * *

Frédéric Chopin (1810 – 1849) Barcarolle op. 60 Mazurken op. 33

Béla Bartók (1881 – 1945) Sechs rumänische Volkstänze

Enrique Granados (1867 – 1916) “Los Requiebros” aus “Goyescas” op. 11

Franz Liszt (1811 – 1886) Ungarische Rhapsodie Nr. 2

Die Reihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke, der Eibach Stiftung aus Finnentrop, der Stiftung Mercator, der Walzwerke Einsal GmbH, der Artur- und Liselotte Dumke-Stiftung und von WDR 3.

Der Eintritt für das Konzert im Raesfelder Schloss kostet für Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schüler und Studenten 12 Euro.

Eintrittskarten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564 – 98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden.

Karten gibt es auch an der Konzertkasse im Schloss Raesfeld am Sonntag ab 16 Uhr. Abmeldungen und Anmeldungen für Kurzentschlossene sind auch unter Tel.: 0151 506 29 630, Ansprechpartnerin ist Frau Beatrix Rommel, möglich.