Hundekot auf Wiesen und Felder – muss das sein?

Hundekot auf Feldern, Acker und auf Landschaftswegen. Ein leidiges Thema und welches vor allem die Gemüter von  Hundehalter, die ja schließlich ihre Hundesteuer bezahlen, Landwirte, die um das Wohl ihrer Tiere besorgt sind und Spaziergänger, die regelmäßig slalom laufen müssen, um nicht in eine Tretmine zu geraten, scheidet. Was aber spricht dagegen, wenn der Hundekot fachgerecht entsorgt wird?

Was spricht dagegen? Eintüten und in den Mülleimer werfen
Was spricht dagegen? Eintüten und in den Mülleimer werfen

Oder , wenn er einfach überall liegen gelassen wird? Der große Regen wird es schon richten! Und außerdem  sprühen die Landwirwte ja auch die Gülle auf ihre Felder.

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Erwischt! Direkt in die Tüte – ein Normalfall für Kanadier. Gesehen an den Niagarafällen  Foto: Petra Bosse

Meine Beobachtungen waren auf meinen Reisen, dass in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Kanada, die Menschen anders denken und ticken als hier. Woran das liegt, weiß ich nicht. Vielleicht, dass dort der Staat drastische Strafen erhebt, wenn jemand den Hundehaufen nicht entsorgt?

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6 KOMMENTARE

  1. @ Silke M. „aus Zug“
    Sie zitieren Silke Mülherr im „Auszug“. Der Geist von K-T zu Guttenberg scheint offensichtlich Ihre Einlassungen beflügelt zu haben. Ihre Sätze stammen ursprünglich aus einen Beitrag von Silke Mülherr für „Die Welt“ zum Thema: „Agrarsubventionen – die letzten heiligen Kühe der EU“: http://www.welt.de/politik/ausland/article113434253/Agrarsubventionen-die-letzten-heiligen-Kuehe-der-EU.html Sie scheinen ja ein ganz schlimmer Finger zu sein, das ist Diebstahl geistigen Eigentums. Ja, Ben Gunn hat Grütze im Kopf.

  2. Der Verbraucher ist bereit mehr zu bezahlen?
    Das glauben Sie doch wohl selber nicht!
    Gucken Sie sich doch die Verbraucher an: SO BILLIG ES GEHT. ALDI, LIDL, und Co.

    In Umfragen sag ich auch gerne, weg von Atom, weg von Biomasse, und die Windkraftanlage stört mich auch. Aber wenn es ans bezahlen geht, dann sind alle auf einmal ganz anders.

    Das sieht man doch an den mikrigen Verkaufanteil beim BIO. Klar sind da Zuwächse, aber dennoch greift kaum ein Verbraucher ins BIO Regel. (Das ist zumindest so auch ganz gut für seine Gesundheit, diesen BIO Dreck nicht essen zu müssen)

    Ich will damit nur sagen, dass der Verbraucher in dem was er sagt, und was er tut, vollkommen anders ist!

    Zu den Ausgleichszahlung:
    Die meisten Landwirte sind nicht glücklich mit diesen Zahlungen. Aber sie müssen zum WELTMARKT Preis produzieren, haben aber die EXTREM hohen Auflagen der EU, und noch schlimmer, die Auflagen aus DEUTSCHLAND.
    Ausserdem kann man ja wohl schlecht einen Vergleich mit Lettland machen, wo das Lohnniveau viel niedriger ist.

    Oder soll der deutsche Landwirt für den lettischen Std-Lohn arbeiten? (Viele verdienen eh schon nicht mehr)
    Die Landwirte sind auch für eine Abschaffung der Ausgleichszahlungen, wenn es den für Ihre Produkte 10ct mehr geben würde. Der Anteil dieser angeblich „absurd“ hohen Ausgleichszahlungen entspricht bei einem Durchschnittsbetrieb ca. die Rechnungen für 1,5 Monate. Oder es macht ca. 5% der Jahreseinnahmen aus (Einnahmen sind kein Gewinn).
    Nur damit sie mal eine Vorstellung haben über welche Mengen wir hier reden.
    Es ist nicht so, dass es das Urlaubsgeld ist, was man eben so geschenkt bekommt, und womit man ein ganzes Jahr wirtschaften kann.

    Ansonsten stimme ich jetzt MoJa vollkommen zu!

  3. Was spricht gegen den Stop der Milliarden-Subventionen für die Landwirtschaft aus Brüssel? „Die Landwirtschaft wird im Billion-Budget wohl der größte Einzelposten bleiben – obwohl der Agrarsektor nur noch zwei Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht. Ein Berufsstand, der Privilegien in Anspruch nimmt, die nicht gerechtfertigt sind, verliert seine Glaubwürdigkeit. Ein deutscher Bauer erhält so durchschnittlich 319 Euro pro Hektar, ein lettischer hingegen nur 95. Dieses Missverhältnis wollen die Osteuropäer nicht länger akzeptieren, schließlich baute ihr EU-Beitritt auch auf Versprechen nach Gleichbehandlung mit den anderen Mitgliedsstaaten. Konservative sind gegen Neuordnung. Im Nachkriegseuropa hatte die Landwirtschaft einen hohen ökonomischen Stellenwert, denn sie heute längst mehr besitzt. Aber wer sich einmal auf Hilfen eingestellt hat, der verzichtet darauf nicht gern. Und die Landwirte vertreten ihre Interessen heute wirksam. Zudem werden ihre Anliegen an den entscheidenden Stellen auch gehört. Am Fortbestand der Prämien besteht aber kein Zweifel. Obwohl die Prämien nicht immer dort ankommen, wo sie auch helfen. Am Ende verrät die Debatte einiges über Europa und seine Führung. Denn das Volk hat sich längst von der Vorstellung verabschiedet, dass Landwirtschaft dauerhaft subventioniert werden muss. Mehrere Umfragen aus dem vergangenen Jahr wie zum Beispiel der Eurobarometer belegen, dass die Akzeptanz der Agrarhilfen schwindet. Die Qualität von Lebensmitteln aber ist den Verbrauchern wichtig. Dafür sind sie auch bereit, einen höheren Preis zu bezahlen – im Supermarkt, und nicht an den Fiskus.“

  4. Naja, sicherlich gilt es Felder zu schützen. Aber immerhin gehen diese Leute aufs Feld. Krasser sind doch die netten Mitbewohner, die die Viecher im Dorf sch… lassen. Gehwege und Gründfläche im Dorf sollten ein noch deutlicheres Tabu sein!

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