Große Welle der Hilfsbereitschaft – Informationsabend zu Flüchtlingen

Mit diesem Erfolg hatte Pastor Michael Kenkel nicht gerechnet:  Rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde kamen am Donnerstagabend ins Kolpinghaus, um sich Informationen zu beschaffen, wie und womit sie sich selber einbringen und helfen können, um den Asylbewerbern in Raesfeld die Integration zu erleichtern.
Noch an diesem Abend meldeten sich 40 Integrationslotsen, die nach Karneval in Raesfeld aktiv eingesetzt werden.
87 Flüchtlinge leben aktuell in der Gemeinde. Die Zahlen steigen stetig. Ehrenamtliche Integrationslotsen sowie Deutschlehrer sollen die Integration erleichtern.

Auf großes Interesser stieß der Informationsabend der Caritas Borken. Fast 60 interessierte Bürger kamen am Donnerstagabend ins Kolpinghaus, um sich zu erkundigen, wie sie sich für die Flüchtlinge in der Gemeinde einbringen können. Sehr zur Freude von Pas
Auf großes Interesser stieß der Informationsabend der Caritas Borken. Fast 60 interessierte Bürger kamen am Donnerstagabend ins Kolpinghaus, um sich zu erkundigen, wie sie sich für die Flüchtlinge in der Gemeinde einbringen können. Sehr zur Freude von Pastor Michael Kenkel.

Dringend gebraucht wird Wohnraum. „Das mag vielleicht schwerfallen, jemanden, den wir nicht kennen unterzubringen. Dennoch ist großer Bedarf vorhanden, denn die Flüchtlinge lebten, und leben heute noch auf engsten Raum, was auf Dauer für alle, die unterschiedlicher Herkunft und Glaubens sind, Schwierigkeiten mitbringt“, so Pastor Michael Kenkel. „Die Menschen brauchen ihre eigenen vier Wände. Es sind keine Schmarotzer, denn fast alle sind hoch qualifiziert, angefangen von Diplomaten, Professoren, Techniker und Hochschulabsolventen, und begierig darauf, so schnell wie möglich die Deutsche Sprache zu erlernen“, so Kenkel, der natürlich auch weiß, dass ohne Landessprache kaum eine gescheite Integration möglich ist.
Alleine für die geplanten Deutschkurse meldeten sich an diesem Abend sechs Personen. Gudrun Weber vom Caritasverband, zuständig für Migrations und Integration, war begeistert von der großen Hilfsbereitsschaft in Raesfeld. „Vor zwei Jahren hatten wir in Velen den gleichen Aufruf. Es meldeten sich gerade mal 15 Leute“, erinnert sich Gudrun Weber. Etwas besser sah es da schon in Stadtlohn aus. „Immerhin waren es 20 Helfer“, so Weber. Ein Grund dafür, dass sie nach Raesfeld mit nur 25 Anmeldeformularen anreiste und die so schnell vergriffen waren. „Es ist fantastisch, dass hier so eine große Hilfsbereitschaft ist“, so Kenkel. „Wir leben in einer christlichen Umwelt und die Not vor Ort, mit 87 Flüchtlingen aus aller Welt, ist für die Bürger greifbar. Aus dem heraus möchte jeder helfen“, versuchte Michael Kenkel den Ansturm der freiwilligen Helfer an diesem Abend zu erklären.
Wer sich selber noch einbringen möchte zum Beispiel in der Freizeitgestaltung, Wohnraum zu Verfügung stellen möchte oder sonstiges kann sich melden bei: Alicja Szkrabinski vom Caritas Verband Borken, Telefon: 02861-945 770 oder E-Mail: [email protected]

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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