Motiviert bewegten sich die Viertklässler der St.-Sebastian-Schule sowie der Silvesterschule in den Forscherräumen der neuen Gesamtschule Borken-Raesfeld.

Dort arbeiteten sie zusammen mit den Sechst- und Zehntklässlern im Bereich Technik und Arbeitswelt mit dem Bausystem Lego Mindstorms.
(pd). Anlass für diese „Forschertage“ war der Bereich Technik und Arbeitswelt, der im Lehrplan Sachunterricht für die Grundschüler vorgesehen ist. Dabei stehen die Schwerpunkte „Bauwerke und Konstruktionen“ sowie „Maschinen und Fahrzeuge“ im Mittelpunkt.
So suchten beide Grundschulen zum dritten Mal die Nachbarschule auf. In gemischten Vierergruppen bauten die Schüler Fahrzeuge unterschiedlicher Art zusammen. Ein „intelligenter Stein“ mit Prozessor bildet deren Herzstück.
Das Fahrzeug wurde anschließend per Kabel an den Computer angeschlossen, um so über ein Programm Prozesse übertragen zu können.
Beim Programmieren waren vor allem die Kenntnisse der älteren Schüler gefragt. Anschaulich vermittelten sie den jüngeren ihre Kenntnisse, erklärten viele Abfolgen und probierten sie anschließend gemeinsam aus. Fachlehrerin Birthe Hiltenkamp zeigte sich beeindruckt von der positiven Lernatmosphäre: „Es hat auch für unsere Schüler eine besondere Bedeutung, wenn sie die vorher gewonnenen Erfahrungen an die jüngeren Mitstreiter weitergeben können. Durch das Erklären hinterfragen und vertiefen sie ihre eigenen Kenntnisse.“


Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Am Ende bewegten sich zahlreiche Fahrzeuge in den Räumen, teilweise gesteuert mit einem Smartphone, das wie eine Fernbedienung fungierte. Möglich machte dies eine spezielle App. Alle Schüler waren sich einig, diese Unterrichtsstunden waren ein Gewinn für alle.

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