Die Anregung des FDP-Ortsverbandes Raesfeld zu einer zusätzlichen Einrichtung eines Raesfelder Ausbildungs- und Handwerkermarktes (RAHM), unter Mitwirkung des Ortsmarketing und eine Umsetzung im Spätsommer 2019, war Thema bei der letzten Schulausschusssitzung.

Weiter regte der FDP-Ortsverband an, den Handwerkermarkt/Messe eine Woche vor dem Junggesellenschützenfest durchzuführen und eventuell den Ortsmarketing Raesfeld dabei mit ins Boot zu holen. „Dieses sei allerdings schon wegen des ungünstigen Zeitraums nicht gut“, so Jörg Heselhaus.

Darüber hinaus sei dieses Vorhaben, laut Zeltverleiher nicht möglich, da das Zelt höchstens nur am Wochenende nach dem Schützenfestwochenende genutzt werden könne. Mit Blick auf die Finanzierung des Zeltes belaufen sich die Kosten für die Mitbenutzung des Schützenfestzeltes auf rund 3.500 Euro. Bei einem gesondert für RAHM aufgestellten Zelt, wären mit Kosten von 9.500 Euro plus Kosten für Energie, Öffentlichkeitsarbeit etc. zu rechnen.

Zweite Berufsinformationsbörse in der Alexanderschule 2015

Allerdings, so hieß es vonseiten der Verwaltung, existieren von einigen örtlichen Institutionen bereits verschiedene Projekte, den den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Prinzipiell begrüßte aber die UWG, dass sich die FDP Gedanken über das Thema mache und bedauerte, dass es in der Alexanderschule keine Berufsausbildungsbörse zukünftig mehr geben wird. Grundsätzlich sei aber auf dieser Idee aufzubauen, so Wilfried Theis (CDU).

Ebenfalls steht Axel Heinz, Leiter der Gesamtschule Borken-Raesfeld dem Vorschlag der FDP grundsätzlich positiv gegenüber.

Zur Sachlage gegen eines zusätzlichen Raesfelder Ausbildungs- und Handwerkermarktes sprechen, so Heselhaus, dass die Bürgerstiftung REH über einen Zeitraum von drei Jahren in der Alexanderschule, ein vom Rotary-Club Lippe-Issel finanziertes Projekt „Jugend-Orientierung-Praktikum, am Start habe.

In dieser Sache werden nun weitere Sondierungsgespräche mit Vertretern der Schule und des Jugendwerks geführt. „Eine solche Veranstaltung steht und fällt natürlich mit der Bereitschaft der Raesfelder Betriebe und Unternehmen, sich dort zu präsentieren“, heißt es vonseiten der Verwaltung und vorschlägt, in Kooperation mit dem Ortsmarketing zunächst das grundsätzliche Interesse der Unternehmer für ein Ausbildungs- und Handwerkermarktes abzufragen. Petra Bosse

1 KOMMENTAR

  1. Ja, wir haben uns (wie oben berichtet), mit dem Antrag zu unserem Raesfelder FDP-Schwerpunktthema unlängst an den Bürgermeister respektive an den Rat der Gemeinde Raesfeld gewandt. Darüber wurde ja bereits öffentlich diskutiert und teilweise versucht unser Vorhaben klein zu reden mit der Absicht, unser Anliegen „zu verwässern“. Das ist als solches eigentlich nicht Neues, weil gängige Praxis, nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene — ganz nach der Devise: „Kommt ein guter Vorschlag nicht von uns, dann wird er eben abgebügelt.“

    Leider Gottes können wir als eine (noch) fraktionslose „neue Partei“ — zudem außerhalb des Gemeinderates — nicht so öffentlichkeitswirksam dagegenhalten bzw. unsere guten Argumente wirkungsvoll zum Ausdruck bringen. Vielleicht wird sich das im übernächsten Jahr auf kommunaler Ebene ändern? Zur Kommunalwahl 2020 treten wir an.

    Bis dahin müssen wir uns halt mithilfe von „Presseinformationen über Wasser halten“, um zu den Bürgerinnen und Bürgern durchzudringen.
    Deshalb der Hinweis auf meine Stellungnahme zum o.g. Antrag innerhalb der Rubrik „Meinungsfreiheit“, mit freundlicher Empfehlung und der Bitte um Kenntnisnahme.

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