RAESFELD. „Ich freue mich, dass die Integration von Flüchtlingen bei uns in Raesfeld so gut funktioniert, nicht nur mit Kaffeetrinken. Dies ist ein großes Stück weit den Flüchtlingshelfern zu verdanken, die sich seit Monaten ehrenamtlich engagieren“, sagte Bürgermeister Andreas Grotendorst in seiner Begrüßungsrede am Schloss Raesfeld bei der Verleihung des 6. Ehrenamtpreises 2016.

Der Ehrenamtspreis der Gemeinde Raesfeld ging in diesem Jahr an die ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und Helfer.
Der Ehrenamtspreis der Gemeinde Raesfeld ging in diesem Jahr an die ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und Helfer.


Die Gemeinde Raesfeld sowie die Sparkasse Westmünsterland lud 90 Flüchtlingshelfer zu einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen am Schloss Raesfeld. Ein Dankeschön für ihren stetigen und nicht immer leichten Einsatz. Gekommen sind 60 Flüchtlingshelferinnen und Helfer, die ein tolles Buffet unter freiem Himmel am Schloss Raesfeld genossen. „Ohne Ehrenamt läuft nicht viel. Mit dieser Art Danksagung möchte ich alle Ehrenamtlichen bedenken und das sie wahrgenommen werden.

Bürgermeister Andreas Grotendorst lobte da ehrenamtliche Engagement der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und Helfer am Schloss Raesfeld.
Bürgermeister Andreas Grotendorst lobte das ehrenamtliche Engagement der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und Helfer

Gemeint sich auch diejenigen, die im kleinen und stillen helfen“, betonte Grotendorst. Viele Flüchtlingshelfer sowie die Parteien der Gemeinde haben sich spontan in die Flüchtlingshilfe eingebracht. „Besonders in der Weihnachtszeit hatten wir viele komplizierte Situationen. Viele Busse mit Flüchtlingen kamen nach Raesfeld. Der Ablauf war immer der gleiche: Der Bus hielt und die Menschen wurden einfach mit ihren Koffern vor dem Rathaus abgesetzt. Zum Glück waren dann aber Helfer da, welche die Aufnahme erleichterten und dafür sorgten, dass die Fremden sich in unserem Ort sicher und heimisch fühlen“, sagte Grotendorst rückblickend.

Weiter betonte der Bürgermeister, dass die Flüchtlingshelfer die Schnittstelle zwischen Gemeinde und Flüchtlinge sind. „Sie haben den ersten Kontakt und müssen sich mit den unterschiedlichen Kulturkreisen auseinandersetzen, und das ist nicht immer leicht“, so Grotendorst. Wie die Deutschlehrerin Ingeborg Erdmann aus Erle. „Ich helfe gerne und der Grund ist einfach, denn ich bin dankbar, dass ich in so einem geordneten Land in Frieden und Freiheit leben darf. Deshalb möchte ich aus Dankbarkeit etwas davon an die Flüchtlinge zurückgeben“, erklärte Ingeborg Erdmann ihr freiwilliges Engagement.
„Es ist schön für andere Menschen zu leben“. Mit diesem von Dr. Eckhard Hirschhausen schloss Bürgermeister Grotendorst seine Rede und lud alle Flüchtlingshelfer ein, sich in das Goldene Buch der Gemeinde einzutragen. Petra Bosse

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