Unehrliche Menschen gibt es nicht nur in der Großstadt! Diese Erfahrung musste eine junge Mutter machen, die mit ihren drei Kindern (1, 7  und 13 Jahre) gestern im EDEKA in Erle einkaufen war. So gegen 11.30 Uhr hatte die Mutter an der Kasse  bezahlt und in der Eile das Portemonnaie auf der Taschenablage vor der Kasse gelegt. Die Lebensmittel verstaute die Frau in dem Kinderwagen ihrer einjährigen Tochter und verließ dann  den Laden. Vorher bekam die Kleine vom Bäcker, wie immer, ein kleines Brötchen geschenkt.
Der nächste Weg nach dem Einkaufen führte zur Volksbank. Dort wollte die Mutter  ihre Kontoauszüge abholen. Da bemerkte sie, dass  das Portemonnaie nicht in ihrer Tasche war.  Schnurstracks ging die Mutter zurück zur Kasse  in den EDEKA, aber das Portemonnaie lag dort nicht mehr. Die Kassiererin  an der Kasse war ganz verwundert, dass die Kundin  schon binnen kurzer Zeit zurück kam. [spoiler]

„Sie waren doch gerade erst da, haben Sie was vergessen?“, lautete die Frage der Angestellten.  „Ja, ich habe aus Versehen mein Portemonnaie hier liegen lassen“, erzählte die Frau, aber das Portemonnaie blieb verschwunden. Die Kassiererin berichtete der Frau noch, dass es häufiger vorkommt, dass ein Kunde/Kundin sein Portemonnaie aus Versehen an der Kasse liegen lässt, aber in der Regel nimmt es dann die Geschäftsleitung an sich und verschließt es in einem Tresor.
Eine größere Suchaktion wurde eingeleitet. Alle Abfallbehälter in unmittelbarer Nähe des EDEKA wurden gründlich durchsucht. Nichts! Gefunden wurde das leere Portemonnaie letztendlich im Flaschencontainer direkt neben dem EDEKA. Mit einer Dreizack  Gartenharke konnte das Portemonnaie aus dem Container gefischt werden.

Das Bargeld in Höhe von 230 Euro war aus dem Portemonnaie entnommen. Lediglich Scheckkarte und Personalausweis etc. waren noch vorhanden. Leider fehlte auch die Danksagung des Diebes/Diebin für das gestohlene Geld in der Geldbörse.

„Wie meine Tochter jetzt bis zum Monatsende ohne Geld ihre drei Töchter satt bekommen soll, weiß sie noch nicht“, fragt sich Walter Großewilde, der mir auch diesen Bericht zukommen ließ.

Redaktion: Danke für den Bericht und ich hoffe, dass dies eine Wahrnung für alle Leser ist, ihre Geldbörse nie aus den Händen zu lassen. Für die junge Mutter tut es mir sehr leid. Ich finde es schon ungeheuerlich, dass fremde Menschen sich einfach fremdes Eigentum aneignen um ihren eigen Lebensunterhalt damit zu versorgen. Aber damit ist der jungen Frau auch nicht geholfen und ich hoffe nur, dass ev. irgend jemand den Diebstahl beobachtet hat.  [/spoiler]

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