Vier Musiker des WDR-Sinfonieorchesters haben den Jungen und Mädchen das Leben und Werk Joseph Hadyns nahegebracht.

Geholfen hat dabei auch ein Dackel, der in Videoszenen Wissenswertes über den Komponisten erklärte. Ungewohnte Klänge waren am Mittwoch im Forum der Silvesterschule zu hören und zu erleben. „Dackel trifft Haydn“ lautete die humorvolle, aber sehr anschauliche Aufführung mit vier Musikern des WDR- Sinfonieorchesters.

 In lustigen und informativen Videoszenen erzählte der Dackel den Mädchen und Jungen anschaulich und kindgerecht viel Wissenswertes über das Leben und das Werk Joseph Haydns. „Jetzt spitzt mal alle eure Ohren, und vielleicht erkennt ihr ja die Melodie“, hieß es zwischendurch.
Anschaulich und erklärend

Immer wieder bauten die Musiker kleine Brücken zu Haydns Werk und fanden gleichzeitig eine kindergerechte Überleitung zur Deutschen Nationalhymne. Welche Instrumente zu einem Streichquartett gehören, das erklärte Stefan Blaumer, Musiker im WDR-Sinfonieorchester, so: „Ein Streichquartett ist wie eine Familie mit Vater, Mutter und zwei Kindern.“ Gemeint seien das Cello als Vater, die Bratsche als Mutter, und die Rolle der Kinder spielten die beiden Geigen.

Aufmerksame Kinder

Der Kontakt zu dem WDR- Projekt „Dackel trifft Haydn“ entstand im vergangenen Jahr durch Musiklehrerin Sigrid Fahrig. Sie hatte die Silvesterschule für das Projekt angemeldet, und diese hatte gewonnen. Und anstatt in einem großen Konzertsaal in Köln zu proben, so Blaumer, dürften die Musiker in der Schule in Erle spielen. „Es hat viel Spaß gemacht, und ich kann nur sagen, dass die Kinder sehr aufmerksam waren“, sagte der Geiger am Ende der Stunde.

Zum Schluss gab es als Dankeschön eine „verdackelte“ Neufassung von Joseph Haydns Hymne als musikalische Überraschung. „Gott, erhalte Franz, den Kaiser“, und alle Kinder durften dabei mitsingen. Denn neben dem Zuhören war das Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

Petra Bosse

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