Bread (Brot) Pudding – Leckeres aus altbackenem Brot

Mitlerweile kenne ich schon so einige Gerichte von Gabi Frankemölle. Egal was auf den Tisch kam, alles schmeckte außerordentlich lecker. Sehr zum Leidwesen meiner Figur, denn Reste blieben kaum über, wenn, dann in meinem Magen. Hinzu kommt, dass die Blog-Betreiberin fast jedes Rezept liebevoll nachgekocht hat, bevor diese veröffentlicht werden und somit weiß, was sie hier empfiehlt.

Dieses Rezept faszinierte mich besonders. Mir schwebte  beim Lesen dieser Resteverwertung deluxe  spontan die Brotsuppe meiner Mutter im Kopf rum. Es war damals immer  eine Qual für meinen  Gaumen und Magen, aber die Worte meiner Mutter waren immer dieselben: Es wird gegessen was auf den Tisch kommt. Heute frage ich mich, warum fiel ihr nicht mal diese Variante ein? Meine Kindheit wäre dadurch dadurch um so einiges leichter gewesen.

Und so geht es:
Baden Sie altbackenes Brot in einer Eiermilch, würzen Sie mit Zimt und Vanille und servieren Sie den Bread Pudding später lauwarm mit frischen Beeren – köstlich…

Zutaten:

6 Scheiben Weißbrot oder Hefezopf vom Vortag (etwa 300 g), 30 g Butter, geschmolzen, 4 Eier, verschlagen, 450 ml Milch, 75 – 100 g Zucker, am besten brauner, 1 TL Zimt, Vanillezucker nach Geschmack

Zubereitung:

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Brot in Stücke brechen und in eine gefettete Auflaufform (Keramik) geben. Die Butter darüber tröpfeln. In einer Schüssel Eier, Milch, Zucker und Gewürze verschlagen und das Brot damit begießen, Brot etwas herunterdrücken, damit die Mischung gut aufgesogen wird. Etwa 45 Minuten im Ofen backen, bis sich die Masse gesetzt hat und oben leicht gebräunt ist.

Tolle Variation für diesen Nachtisch: 200 g frische Blaubeeren über den Auflauf geben und mitbacken. Oder getrocknete Cranberries oder Rosinen dazwischenstreuen – oder nach dem Backen mit Fruchtkompott und Vanillesoße servieren.

Da ich ein absoöuter Verfechter von Zucker und Zimt bin, wird dies bestimmt auch schmecken. Einfach mal ausprobieren!

Danke Gabi, meine Kinder werden es dir danken, denn beide Jungs stehen total auf Süß.

Das Rezept und das Foto stellte mir Gabi Frankemölle zur Verfügung und mehr Rezepte gibt es  unter: USA-Kulinarisch