Für Frühaufsteher. Sonnenfinsternis und Blutmond

Am Montagmorgen, 21, Januar zwischen halb fünf und sieben Uhr können wir uns hierzulande wieder auf eine spektakuläre totale Mondfinsternis freuen.

Am besten kann man die Mondfinsternis mit freiem Blick Richtung Nordwesten sehen. Wenn das Wetter mitspielt.

Sonne, Erde und Mond stehen am 21. Januar so perfekt in einer Linie, dass wir uns hierzulande über eine totale Mondfinsternis freuen können. Allerdings hat das Ganze einen kleinen Haken – so Meteorologe Jürgen Vollmer von WetterOnline. „Die ganze Finsternis, die findet nämlich Frühmorgens statt so zwischen halb fünf und sieben Uhr etwa. Also wirklich zu einer Zeit, wo man ganz früh raus muss aus den Federn. Und das im Winter, wo es kalt ist und vor allen Dingen, das ist auch noch ein Montagmorgen.“

Blutmond 2019 Januar
Foto: Pixabay

Auch einen sogenannten „Super-Blutmond“ soll es dann wieder geben. Was es mit diesem Begriff auf sich hat und welchen Haken die Mofi am 21. Januar hat, weiß Jessica Martin. Die ganze Finsternis, die findet nämlich Frühmorgens statt so zwischen halb fünf und sieben Uhr etwa. Also wirklich zu einer Zeit, wo man ganz früh raus muss aus den Federn. Und das im Winter, wo es kalt ist und vor allen Dingen, das ist auch noch ein Montagmorgen.“

Was ist aber ein Blutmond und wie entsteht er?

Der Experte Jürgen Vollmer erklärt wie der entsteht. „Man stellt sich einfach mal vor, man steht jetzt auf dem Mond. Dann sieht man eine riesige, dunkle Erde, weil die Sonne dahinter steht, aber außen rum einen Kranz, das ist die Erdatmosphäre. Und dieser dünne Kranz, der leitet, vor allem die rötlichen Farbbestandteile des Sonnenlichts weiter, sodass die noch auf den Mond fallen können. Das ist so ähnlich wie bei uns Abend oder Morgenrot. Und das macht dann eben dieses rötliche Licht. Der Wiederschein ist dann bei uns wiederum zu sehen.“

Bedeutet: Wolken können innerhalb von kurzer Zeit aufziehen oder auch sich verziehen. Und sollten wir das Glück haben und einen Zwischenhocheinfluss in dieser Nacht wirksam werden, dann läuft immer noch das Risiko im Winterhalbjahr, dass sich in den Frühstunden Nebel oder Hochnebel bildet – auch dann ist man eben wirklich auf Bergen noch am besten aufgehoben. Kommen allerdings größere Wolkenfelder ins Spiel, da hat man natürlich überall Pech.

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