Selbst gebackenes Brot gegen eine Spende
RAESFELD. Mit seinem selbst gebackenen Brot gegen eine Spende möchte der Raesfelder Bio-Bäcker Hubert Leiers, die Aktion „Hoffnungsschimmer e. V.“ unterstützen.
Mit ins Boot geholt hat der Bäcker den hiesigen Bürgermeister Andreas Grotendorst, die Raesfelder Burgmusikanten und den Erler Heimatverein, allen voran Hedwig Rentmeister und Vorsitzenden Klaus Werner.

Insgesamt wird Hubert Leiers am 20. November (Sonntag) 600 Rosinen-, Bauern- und Körnerbrote backen. Gegen eine freiwillige Spende können die Brote in der Bäckerei Leiers und im Erler Heimathaus, Silvesterstraße, jeweils in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr abgeholt werden.
Grotendorst und Alfred Holz sind sich nicht fremd
Die andere Hälfte der Raesfelder Brote geht nach Senden zu den „Alt-Katholiken“, die ebenfalls diese Aktion unterstützen. Zustande gekommen ist die Kooperation zwischen Senden und Raesfeld zum einen durch den engen und persönllichen Kontakt von Hubert Leiers zu den Alt-Katholiken. Aber auch Grotendorst und Alfred Holz sind sich nicht fremd, denn der ehemalige Sendener Bürgermeister war der ehemalige Dozent an der Fachhochschule von Bürgermeister Grotendorst. „Ich finde den Ansatz, den Leuten direkt vor Ort und in den Krisengebieten direkt zu helfen, sehr gut. Damit können wir ihnen vielleicht ein wenig ein lebenswürdigeres Leben ermöglichen“, begründet Grotendorst seine Unterstützung bei der Aktion „Hoffnungsschimmer.
Deutsch-kurdischen Freundeskreis
Die Aktion Hoffnungsschimmer wurde vor zwei Jahren in Senden gegründet und ist ein selbstständiger, gemeinnütziger Verein. „Wir haben bei uns viele kurdische Angehörige in der Gemeinde, deren Familienmitglieder in den Flüchtlingslagern im Süd-Osten der Türkei leben. Diese haben uns gemeinsam mit dem deutsch-kurdischen Freundeskreis um Hilfe gebeten“, so Alfred Holz, der selber schon in dem kurdischen Flüchtlingslager im Shingalgebirge vor Ort war.
Unter anderem konnten für die Flüchtlinge im syrischen Grenzgebiet Lebensmittelhilfen, Hygieneartikel angeschafft werden. Für Flüchtlinge im Shingalgebirge im Nord-Irak wurden wetterfeste Wohncontainer angeschafft und Stromgeneratoren beauftragt. Um diese Hilfsmaßnahmen fortzusetzen, ist der Verein „Hoffnungsschimmer“ dringend auf weitere Spenden angewiesen.
Wer die Aktion unterstützen, aber an diesem Sonntag nicht mobil ist um die Brote selber abzuholen, kann diese Vorbestellen und frei Haus liefern lassen. Telefon Nr.: 02865-6944 bestellen. Petra Bosse



























