
Gemeinsame Aktion von Kreis, Sparkasse Westmünsterland, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft / Informationsveranstaltung am Donnerstag, 10. Dezember, in Raesfeld
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Schlecht isolierte Rollladenkästen, alte Fenster und durch Schimmel oder Schwamm befallene Mauern lassen in vielen Gebäuden Winter für Winter eine Menge kostbarer Energie entweichen. Die Thermografie kann die energetischen Schwachstellen eines Hauses veranschaulichen und aufzeigen, wo die meiste Wärme verloren geht. Der Kreis Borken, die Sparkasse Westmünsterland, die Kreishandwerkerschaft Borken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken starten deshalb eine gemeinsame Thermografieaktion. Interessierte können das eigene Haus zum Festpreis von 120 bzw. 150 Euro mit einer Wärmebildkamera untersuchen lassen.
Ein Infoabend zum Thema findet für alle Bürgerinnen und Bürger aus Raesfeld und Umgebung am Donnerstag, 10. Dezember, ab 19 Uhr im Informations- und Besucherzentrum Tiergarten Schloss Raesfeld statt. Fachleute geben einen Überblick über Möglichkeiten der Thermografie sowie der Gebäudesanierung und erläutern Fördermöglichkeiten. Der Eintritt zu diesem Informationsabend ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Direkt am Abend können sich Interessierte für die Thermografieaktion anmelden. Dafür steht im Kreis Borken eine ganze Reihe von Energieberatern zur Verfügung. Eine Liste findet sich im Internet unter www.alt-bau-neu.de/bor/main. Der Kreis Borken unterstützt die Aktion im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes. „Häuser, die nicht mehr Energie verbrauchen als nötig, sind ein Beitrag zum Klimaschutz“, betont Edith Gülker aus dem Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises.
In Raesfeld führt Energieberater Klaus Witzisk nach der Begrüßung durch Bürgermeister Andreas Grotendorst ins Thema ein. Der Chef der Firma ABT Witzisk aus Raesfeld erläutert, was sich hinter dem Begriff Thermografie verbirgt. Wo sich bei einem Altbau die energetische Sanierung am meisten lohnt, darüber spricht anschließend Klaus Michael vom Niedrig-Energie-Institut in Detmold. Dabei geht er unter anderem auf nachträgliche Dämmungen an Außenwänden, Fenstern und Türen sowie die Nutzung moderner Lüftungstechnik ein. Auch einige Beispiele für gelungene Altbausanierungen wird er präsentieren. Wo es öffentliche Fördermittel gibt, skizziert anschließend Jürgen Dehling, Finanzierungsberater bei der Sparkasse Westmünsterland. Christoph Bruns, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, erklärt zum Abschluss die Details der Thermografieaktion.
Das Angebot, das sich an alle Hausbesitzer aus dem Kreis Borken richtet, eröffnet auch die Möglichkeit, persönlich Termine mit den Experten zu vereinbaren und die Ergebnisse des Thermografiegutachtens zu besprechen. Weitere Informationen zur Aktion gibt es bei Anne-Katrin Schlüter vom Kreis Borken unter Tel.: 02861/82-1436.



























