StartLeserbriefeOffener Leserbrief von Reinhard G. Nießing - Klarheit, Wahrheit, Transparenz und Respekt

Offener Leserbrief von Reinhard G. Nießing – Klarheit, Wahrheit, Transparenz und Respekt

Veröffentlicht am

Auch „ein Zuschuss aus Münster“ fällt nicht vom Himmel. Genauso wenig wie Zuschüsse von der Landes- oder Bundesregierung, oder aus den Leader-Programmen. Ganz gleich, ob Münster, NRW oder Brüssel.

Die sogenannten Finanzmittel in Fördertöpfen sind zustande gekommen, weil sie im Vorfeld von Steuerzahlern oder aus Mitgliedsbeiträgen gespeist wurden. Wie das zum Beispiel auch beim ADAC der Fall ist, wobei man dieser Organisation zugute halten muss, dass ihren Mitgliedern die „Mitglieder-Zeitung“ frei Haus geliefert wird, im Gegensatz zur Kirchenzeitung. Sorry, ein spitzfindiger Vergleich.

RGNfoto_  Bitte nicht draengeln-alles der Reihe nachRGNfoto_ SchaufensterperspektiveRGNfoto_ Spiegelbild der Gastst. Schneemann im SchaukastenWarum sollte man sich nicht ein Beispiel an Papst Franziskus nehmen und sich zunächst einmal von Dienstwagen und -villen trennen, einschließlich aller Privilegien? Unsere katholische Kirchengemeinde hat doch auch noch einige Besitztümer und Liegenschaften, nicht nur an der Marbecker Straße, die sie versilbern könnte. Sind diese nicht ebenfalls in die Jahre gekommen und stehen – unter energetischen Gesichtspunkten – als relativ ineffiziente, kleine Immobilie auf einem relativ großem Grundstück? Gelten die Argumente für den Abriss des Pfarrsaals und des Kolpinghaus am Hohen Weg nicht ebenso für viele andere Häuser innerhalb unseres Dorfes?

Muss denn alles gleich radikal abgerissen werden, was vielen Menschen lieb und teuer ist? Wir sind ein Dorf! Und man sollte die Kirche im Dorf lassen. Das es auch anders geht, zeigt das gelungene Beispiel der ehemaligen „Villa Becker“ und dem benachbarten „Schwesternhaus“ an der Weseler Straße. Mittlerweile ziehe ich den Hut vor der Standfestigkeit der Familie mit der kleinen Schusterei an der Borkener Straße. Sich den beschleunigten Veränderungsprozessen zu stellen, nicht alles gleich mit der Abrissbirne zu regeln, mündige Bürger mitzunehmen statt abzukanzeln, für Einsicht und Verständnis zu werben, wäre aller Ehre wert und Anlass genug, die Gemüter wieder zu beruhigen. Im Sinne von Klarheit, Wahrheit, Transparenz und Respekt – vor der Meinung anders denkender Menschen.

Reinhard G. Nießing
Raesfeld

Fotos: RGN

LETZTE BEITRÄGE

Café Miteinander in Erle bringt alte und neue Nachbarn zusammen

Wer wohnt eigentlich noch alles in Erle? Beim ersten „Café Miteinander“ am Dienstag (20. Oktober) im Familienzentrum St. Silvester gab es Gelegenheit, genau das herauszufinden....

Auf vier Rollen durch die Herbstferien: Kinder testen ihre Skateboards in Raesfeld

Vier Rollen, ein selbst zusammengebautes Skateboard und jede Menge Bewegungsdrang: Am Dienstag wurde die Skaterampe am Jugendhaus Raesfeld zum Trainingsplatz für 17 Kinder und Jugendliche....

Mit dem Chor ins Fernsehen: ARD sucht Stimmen aus der Region

Ob Kirchenchor in Raesfeld, Kinderchor in Erle oder Gospelensemble aus der Umgebung: Chorgemeinschaften aus der Region können sich für die ARD-Aktion „Wir singen! Weihnachten in...

Duo „Klangwelten“ spielt im Preen’s Hoff in Erle

Stimme trifft auf Vibraphon: Das Duo „Klangwelten“ tritt am Freitag, 6. November 2026, um 19 Uhr im Preen’s Hoff in Erle auf. Der Kulturkreis Schloss...

Klick mich