Kulturkreis Schloss Raesfeld präsentiert den jungen belgischen Pianisten im Rahmen der Reihe „Best of NRW“
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Der Kulturkreis Schloss Raesfeld präsentiert am 9. November 2014 erstmals den belgischen Pianisten Florian Noack. Im Rahmen der Reihe „Best of NRW“ wird der 24-Jährige ab 17 Uhr im Rittersaal des Schlosses Werke von Domenico Scarlatti, Robert Schumann, Sergei Ljapunov und Nikolai Rimski-Korsakow zu Gehör bringen. Kartenvorbestellungen sind möglich über die Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld beim Kreis Borken, Burloer Straße 93, Tel.:02861/821350, E-Mail: [email protected]. Außerdem gibt es an der Abendkasse ab 16 Uhr Karten. Erwachsene, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, zahlen 17 Euro, Schüler und Studenten 10 Euro Eintritt.Als Sohn einer Musikerfamilie begann Florian Noack im Alter von 4 Jahren Klavier zu spielen. Er nahm Unterricht bei Michel Wiggers und wurde bereits als 12jähriger in das Programm „Herausragende junge Talente“ der Chapelle Musicale Reine Elisabeth aufgenommen. Dort studierte er zwei Jahre und nahm gleichzeitig an Meisterkursen bei A. R. El Bacha, D. Bashkirov, V. Margulis und Brigitte Engerer teil. Obwohl er zu dem Zeitpunkt erst 14 Jahre alt war, schrieb letztere über ihn: „Ich war außerordentlich beeindruckt von seiner Reife, seinen unglaublichen technischen Fähigkeiten, seiner Intelligenz und seiner natürlichen Musikalität.“
Im Alter von 15 Jahren gewann Florian Noack erste Preise bei Wettbewerben in Belgien, wie zum Beispiel beim Concours Dexia Classics. Diese Erfolge ermöglichten ihm wiederum zahlreiche Konzerte in Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland. Während dieser Zeit arbeitete er intensiv mit dem belgischen Pianisten Johan Schmidt zusammen. Mit 16 Jahren kam er nach Deutschland an die Musikhochschule Köln in die Klasse des russischen Komponisten und Pianisten Vassily Lobanov. Damals gewann er zahlreiche Preise bei Wettbewerben in Frankreich, wie beim Concours Piano-Campus und beim Concours Vibrarte in Paris.
Als Enthusiast für die seltener gespielte romantische und post-romantischen Klavierliteratur (Medtner, Alkan, Dohnanyi u. a.) hat Florian Noack selbst Transkriptionen von Werken von Tschaikowsky, Rachmaninoff und Rimsky-Korsakov verfasst. Diese Transkriptionen, die die Aufmerksamkeit von Dmitri Bashkirov und Boris Berezovsky auf sich gezogen haben, wurden in Spanien, Deutschland und Frankreich aufgeführt.
Florian Noack wurde bereits zu vielen Festivals nach Frankreich eingeladen, wie Piano en Valois, Festival Chopin in Paris, Pianissimes in Lyon, Citadelle Nights in Sisteron, Festival d’Annecy. Nach seinem Rezital in Lyon bezeichnete ihn La Lettre du Musicien als „bemerkenswerten jungen Vituosen mit einem schillernden Ton“. Florian Noack wurde auch folgerichtig der Preis „Grandpiano 2009″ verliehen. Er ist Preisträger der Fondation Belge de la Vocation. 2010 war er Preisträger und Gewinner des Publikumspreises beim Rachmaninoff-Wettbewerb und Preisträger beim Kölner Klavierwettbewerb.



























