Die Verlegung des Sommerfestes auf den Schulhof der Silvesterschule stellte sich als eine gute Entscheidung heraus. Das Wetter spielte sogar größtenteils gut mit, als die Erler mit einem tollen Programm ihr Sommerfest feierten.
Nach einjähriger Pause startete am Sonntagvormittag, unter Regie des Kolpingvereins, dass traditionelle Erler Sommerfest mit zahlreichen. Nach einem festlichen Gottesdienst gab es rund um das Schulgebäude zahlreiche Aktionen für große und kleine Besucher zum Mitmachen und die Bläser der Erler Jäger hatten ihren großen Auftritt. Mit zünftiger Blasmusik versuchten die Musiker die Regenwolken zu vertreiben. So eine Veranstaltung steht und fällt mit dem Wetter. Grund dafür,dass jeder der hier anwesenden Besucher zwischendurch immer wieder hoffnungsvoll die Augen zum Himmel. „Hoffentlich bleibt es trocken, denn viele Menschen haben viel Planungsarbeit investiert und es wäre echt schade, wenn das alles ins Wasser fiele“, so Schulleiterin Ilona Schmidt.
„Das Sommerfest muss sich jetzt erst einmal wieder neu entwickeln, aber ich habe den Eindruck, dass der neue Standort gut angenommen wird“, so Georg Badurczyk, Leiter des Kirchenchors. Und in der Tat herrschte auf dem gesamten Schulhof reges Treiben.
Treffsicherheit mit dem Hammer war bei den Erler Schützen angesagt. Die drei Kindergärten hatten sich zusammen geschlossen und boten neben Kino noch einen Schmink- und Bastelstand an.
Sportlichkeit war beim Menschenkicker gefragt. Hier bolzten nicht nur die kleinen Fußballer, auch Erwachsenen gaben ihr Bestes, um den Gegner auszutricksen.
Besonders vielfältig waren auch in diesem Jahr wieder die Buffets bestückt. An der Torten- und Kuchenkäse reihten sich neben den Klassikern Käse-, Obst- und Sahnetorten auch fantasievolle Gebäckkreationen ein. „Backtechnisch sind die Erlerinnen einfach unschlagbar, aber mal ehrlich? Wer soll das alles essen“, sagte eine Besucherin. Diese Frage kam bei den Reibeplätzchen erst gar nicht auf. Heiß und fettig geht schon seit Jahren immer gut, und die Damen am „Grill“ konnten sich nicht wegen Absatzschwierigkeiten ihrer Reibeplätzchen beklagen.
Großer Bahnhof für kleine Leute bei der Theateraufführung
Die Kinder der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins führte unter der Leitung von Ingrid Horstmann zwei kleine Theaterstücke in reinster Erler Mundart auf.. „Hase un Eggel“ sowie „De Sterndaalers“.
Ein runder Tag mit Sport, Spiel und Spannung. Der Erlös des Festes ist hauptsächlich für soziale Aufgaben in Erle vorgesehen.



























