Landrat Dr. Kai Zwicker freut sich: „Zahl der Langzeitarbeitslosen im SGBII im Oktober nochmals gesunken“
Aktuell 4.801 Langzeitarbeitslose im Kreis
Kreis Borken (pd). „Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Oktober nochmals gesunken.“ Diese erfreuliche Mitteilung kann jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker machen. Denn das Jobcenter im Kreis Borken weist für den Monat Oktober 2012 insgesamt 4.801 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat September ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit um 86 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken allerdings um 26 Langzeitarbeitslose angestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen blieb im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert bei 2,4 Prozent.
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Oktober hingegen leicht gestiegen und liegt derzeit bei 10.569 Personen (+26). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im Oktober 15.706 Personen (+37) in 7.711 Bedarfsgemeinschaften (+19) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Landrat Dr. Zwicker: „Die übliche Herbstbelebung fällt trotz der ungewissen Aussichten ähnlich positiv aus wie im Vorjahr. Es stimmt mich aber zuversichtlich, dass trotz der sich abschwächenden Konjunktur die Zahl der Arbeitslosen im SGB II auf dem lokalen Arbeitsmarkt weiter rückläufig ist. Ich bin davon überzeugt, dass unsere heimische Wirtschaft mögliche Schwierigkeiten durchstehen wird.“
Der Blick in die Zahlen für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass keine gravierenden Veränderungen gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen sind. In Bocholt gab es mit -44 Personen und Gronau mit -25 Personen den stärksten Rückgang, gefolgt von Ahaus mit -15 Personen und Stadtlohn mit -10 Personen. Einen leichten Anstieg gab es hingegen in Borken (+8), Legden, Reken und Velen mit jeweils (+4) Personen.
Gegenüber Oktober 2011 zählt das Jobcenter im Kreis Borken 26 langzeitarbeitslose Personen mehr. Hier gab es in Bocholt mit -62 und Rhede mit -38 Personen absolut den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat gefolgt von Raesfeld mit -29 und Gescher mit -25 Personen. Gronau (+77) sowie Borken (+55) und Ahaus (+42) haben im Jahresvergleich den deutlichsten Zugang zu verzeichnen.
Die Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.
Für das Kreisgebiet liegt diese Quote bei 1,9 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Gronau mit 3,1 Prozent aus, gefolgt von Bocholt mit 2,8 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus.



























