SoVD Raesfeld setzt sich für Gleichberechtigung ein

Auch im 21. Jahrhundert verdienen Frauen in Deutschland noch immer durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer, die den gleichen Job ausüben. Einen nachvollziehbaren Grund für diese Ungerechtigkeit gibt es nicht.

Auf diese Tatsache wiesen der 1. Vorsitzende Leendert Hoogendijk und Hermann Telöken (2. Vorsitzender) vom Ortsverband Raesfeld des Sozialverbandes Deutschland e. V. hin. Mit einem Infostand und zahlreichem Anschauungsmaterial informierten die Vorsitzenden an der Linneweberstraße in Raesfeld Bürgerinnen und Bürger über diesen Missstand in unserem Lande. In zahlreichen Gesprächen mit Passanten wünschten diese sich ebenfalls, dass gleiche Arbeit mit gleichem Lohn honoriert wird. Es kann und darf nicht sein, dass Arbeit nicht nach Resultaten sondern nach Geschlecht bezahlt wird. Diese Diskriminierung femininer Schaffenskraft gegenüber der Männlichkeit in Form von Lohn und Gehalt ist zwar nicht neu und wurde auch durch unsere Politik schon oft thematisiert, doch ist es nur bei den Diskussionen geblieben – geändert hat sich nichts. Diese Meinung vertreten übrigens nicht nur Frauen. Auch das männliche Geschlecht steht der ungerechten Bezahlung bei gleicher Tätigkeit äußerst ungehalten gegenüber.

Bleibt zu hoffen, dass diese veraltete Ansicht sowohl bei Politikern, aber vor allem bei den Unternehmen, die diese geschlechtlichen Unterschiede noch immer praktizieren, bald nur noch Geschichte ist.