Eine besondere Reise – Berufsschüler aus Dorsten fliegen eine nach Woche Israel

Mein jüngster Sohn ist für eine Woche mit seiner Schulklasse als Botschafter  nach Israel geflogen. Nach mehr als drei Stunden Flug sind die Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs Dorsten  am Montag in Tel Aviv gelandet. Neben zahlreichen Ausflügen zu kulturellen Stätten steht auch noch ein Besuch mit Bürgermeister Lambert Lütkenhorst in der Partnerstadt Hod Hasharon auf dem Plan.

Seit Tagen versuchte ich meinen Sohn zu erreichen. Natürlich beunruhigt über die neusten Anschläge in Tel Aviv war ich aber auch sehr  neugierig, wie ein junger Mensch dieses Land wahr nimmt. Gestern Abend endlich konnten wir über Skype kurz miteinander reden.

Hier ein paar kurze Antworten auf meine Fragen: Die Menschen sind sehr freundlich, modern und aufgeschlossen. Von den Anschlägen haben die Schüler nichts mitbekommen. Besonders ist, dass Schülerinnen und Schüler mit blonden Haaren die volle Aufmerksam der Bevölkerung haben. Manchmal müssen sich die Schüler zum Gruppenfoto aufstellen und werden dann von allen Seiten fotografiert. Im Land sind hauptsächlich amerikanische Touristen. Die Temperaturen liegen bei 25 Grad. In Israel muss jeder zum Militär und danach einmal im Monat zu einer Übung. Während der Militärzeit  tragen alle, ob Frau oder Mann, eine Waffe mit sich, auch in der Disco oder beim Spaziergang.  Überall ist viel Militär zu sehen. Das traditionelle Gericht „Falafeln“ würde nicht so gut schmecken.

Besichtungen nach Caesarea, Akko, See Genezareth sowie die Taufstelle von Jesus Christus standen auf dem Programm.  Mittlerweile ist die Gruppe in Jerusalem angekommen.

Etwas mehr an diesem Abend über die Kultur und Leben in Israel zu erfahren war  recht schwierig. „Mama, das sprengt nun den Rahmen“, meinte mein Sohn. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, was mein Sohn alles zu erzählen hat.Immerhin ist eine Reise nach Israel  etwas besonderes und nicht alltäglich. Verständlich,  dass diese Eindrücke erst einmal in Ruhe sacken und verarbeitet werden müssen. Ein paar Fotos hat mein Sohn mir schon geschickt. Nicht sehr aussagekräftig, aber dennoch interessant.

Skyline Tel Aviv, Strandleben Tel Aviv, ein Adler fliegt aufs Meer hinaus und ein Minenfeld.

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