Junge Feuerwehrmänner und die diensthabende Polizei wurde an diesem kalten Morgen mit einem Toten konfrontiert
Gut für mich! Im Nachhinein fiel mir aber ein, dass hier nicht nur ein junger Toter zu beklagen ist. Als ich um kurz nach 7 Uhr an die Unfallstelle kam, waren dort etliche Einsatzkräfte der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort.
Die jungen Feuerwehrmänner und die diensthabende Polizei wurde an diesem kalten Morgen mit einem Toten konfrontiert, der auf der Straße vor seinem Auto lag. Ohne lange über Gefühle nachdenken zu dürfen, musste routinemäßig die Arbeit gemacht werden. Auch ich machte fast automatisch meine Fotos, suchte mir den besten Blickwinkel aus und schaltete die Gefühle aus. Erst zu Hause kamen bei mir die Gedanken auf, dass hier nicht nur ein Menschenleben zu beklagen ist.
Was zurück bleibt ist die Familie des Unfallopfers, die Freunde, aber ich denke auch an die vielen Hilfskräfte. Wie verarbeiten sie diesen Unfall, wie lenken sie ihre Gedanken von dem Schrecklichen ab. Es war ein sonnig, kalter Wintertag und für die Helfer am Unfallort geht das Leben weiter. Sie müssen nach Hause zu ihren Familien, oder zur Arbeit und müssen zur „Tagesordnung“ übergehen, gleich so, als wenn nichts passiert ist. So, als wenn es die normalste Sache der Welt ist, mal so eben einen Toten zu bergen. Für all die Helfer und Helferinnen sei hiermit mein Dank ausgesprochen, dass sie sich solchen Aufgaben stellen und immer in Bereitschaft sind. DANKE!



























