Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Nordrhein-Westfalen ist seit 1949 stark gesunken. Gleichzeitig nahm der Schweinebestand deutlich zu.
Nur noch 33.570 landwirtschaftliche Betriebe
Im Jahr 1949 gab es in Nordrhein-Westfalen rund 272.400 landwirtschaftliche Betriebe. Zusammen bewirtschafteten sie eine Fläche von etwa 1,9 Millionen Hektar.
Im Jahr 2023 zählte IT.NRW nur noch 33.570 Betriebe. Damit ging ihre Zahl innerhalb von rund 75 Jahren um 87,6 Prozent zurück.
Die landwirtschaftlich genutzte Fläche sank im selben Zeitraum auf rund 1,5 Millionen Hektar. Der Rückgang der Betriebe fiel damit erheblich stärker aus als der Verlust an Fläche.

Weniger Höfe bewirtschaften größere Flächen
Aus den Zahlen ergibt sich, dass die durchschnittlich bewirtschaftete Fläche je Betrieb deutlich gewachsen ist. Im Jahr 1949 entfielen rechnerisch rund sieben Hektar auf einen Betrieb. Im Jahr 2023 waren es knapp 45 Hektar.
Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte. Die tatsächlichen Betriebsgrößen unterscheiden sich je nach Region und Ausrichtung der Höfe.
Schweinebestand steigt um mehr als 350 Prozent
Auch die Tierbestände haben sich verändert. Im Dezember 1950 wurden in Nordrhein-Westfalen fast eine Million Rinder und knapp 1,3 Millionen Schweine gehalten.
Im Mai 2026 waren es gut 1,2 Millionen Rinder und 5,9 Millionen Schweine. Während der Rinderbestand vergleichsweise moderat stieg, nahm die Zahl der Schweine um mehr als 350 Prozent zu.
Damit stehen heute deutlich weniger landwirtschaftliche Betriebe einer größeren Zahl gehaltener Schweine gegenüber.
Quelle: IT:NRW


























